Responsive Logos

17.09.2015 09:00:00
Logogestaltung ist eine Königsdisziplin. Doch die Logos müssen nicht nur zum Anlass sondern auch zum Verwendungszweck passen

Bei der Entwicklung eines Logos konzentriert sich die Arbeit meist darauf, dass das Endergebnis zum Unternehmen passt, unverwechselbar und leicht zu erkennen ist. Das ist schon schwierig genug, da Logos zugleich nicht kompliziert sein dürfen, sondern in der Regel auf einfachen Grundformen und -farben basieren. Ebenfalls beachten muss man jedoch die unterschiedliche Verwendung der Logos.

Wo braucht man Logos?

Firmenlogos werden auf vielfältige Weise eingesetzt und hier beginnt auch das Problem: Sie müssen zu jedem Verwendungszweck passen und immer gut zu erkennen sein. Sei das als meterhohe Leuchtreklame auf dem Firmensitz oder auf dem zentimetergroßen Display eines Smartphones. Logos müssen in schwarzweiß genauso gut funktionieren wie in Farbe, man sollte sie im Extremfall auf einen Werbebleistift genauso drucken können wir auf eine große Plakatwand. Was aber bedeutet das für das Logodesign?

Responsive Logos

Quelle: Lupo / pixelio.de

Responsive Webdesign ist in aller Munde - ähnlich funktionieren responsive Logos. Beim responsiven Webdesign passen sich die Inhalte automatisch auf das Endgerät hin an, mit dem der Anwender online geht - beispielsweise hinsichtlich der Auflösung, der Texte oder der Farben. Responsive Logos gehen den gleichen Weg, sie passen sich ebenfalls an unterschiedliche Endgeräte oder Verwendungszwecke an. Wie im Webdesign heißt auch hier das Mittel zum Zweck Vereinfachung.

Auf das Wesentliche gebracht

Logos nur zu verkleinern, wenn sie auf engem Raum untergebracht werden, ist oft keine befriedigende Lösung. Gerade, wenn das Logo Text oder kleine Details enthält, gehen diese Informationen bei zu kleiner Darstellung verloren. Statt dessen sollte man die Logos vereinfachen. Texte könnten wegfallen, die Grundform stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Viele Unternehmen wehren sich zwar gegen eine Veränderung des Logos, bei wichtigen Gründen sollten jedoch Ausnahmen gemacht werden. Es bringt nichts, wenn das Logo beim Abrufen der Webseite mit dem Mobiltelefon noch unverändert aussieht, durch die kleine Größe aber überhaupt nicht mehr erkannt werden kann.

Gelungene Beispiele

Quelle: Elke Steinacker / pixelio.de

Wie responsives und reduziertes Logodesign aussehen kann, zeigt die Webseite Resposive Logos anhand von gelungenen Beispielen. Der Clou: Verändert man die Ansicht, in dem man das Browserfenster verkleinert oder vergrößert, verändern sich auch die dort abgebildeten Logos. Zu den Beispielen gehören Bang & Olufsen, Chanel oder Coca Cola. Bei Walt Disney wird aus dem vollen Logo mit dem Märchenschloss im Hintergrund zunächst ein Walt Disney und in einer noch kleineren Stufe ein schlichtes Disney. Selten ist die Idee des responsiven Logodesign eindrücklicher vermittelt worden - ein Besuch auf der Webseite lohnt sich.

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