Quark goes InDesign

12.07.2012 09:00:00
Adobes Layoutprogramm kann auch Dateien importieren, die mit QuarkXPress erstellt wurden. So klappt der Datentransfer.

QuarkXPress und Adobe InDesign sind Standard, wenn es um Layoutprogramme geht. Aber was passiert, wenn ein Quark-Dokument in InDesign geöffnet und weiterbearbeitet werden soll? Nicht immer funktioniert der Datentransfer problemlos. Es gibt also einiges zu beachten, wenn der Import gelingen soll.

Die richtige Version wählen

Quelle: Sandra Küchler

Adobe InDesign öffnet Dateien aus QuarkXPress 3.3 oder 4.1x. Daher muss man im ersten Schritt zunächst das Quark-Dokument in der entsprechenden Version speichern. Die Originaldatei muss anschließend geschlossen werden. Alle Verknüpfungen werden in denselben QuarkXPress-Dokumentordner kopiert. Anschließend geht man in InDesign auf "Datei" und "Öffnen". Hier steht unter Windows das Menü "Dateityp" und die Option "QuarkXPress (3.3-4.1x)" zur Verfügung.

Problemfälle

Nicht immer kann die gesamte Datei konvertiert werden. Dann zeigt InDesign die Fehler als Warnungen an. Diese Datei sollte als Text gesichert werden - dazu klickt man einfach auf "Speichern". Anschließend wird das Dokument in InDesign geöffnet. Um die Umfließen-Einstellungen aus QuarkXPress besser zu konvertieren, kann man unter InDesign im Dialogfeld "Voreinstellungen" bei "Satz" die Option "Konturenführung wirkt sich nur auf Text unterhalb aus" aktivieren. Einem oder mehreren Absätzen kann zudem über das Menü des Absatzbedienfelds der "Ein-Zeilen-Setzer" zugewiesen werden.

Exportieren

Quelle: Sandra Küchler

Sofern es bei der Arbeit mit dem konvertierten QuarkXPress-Dokument Probleme gibt, sollte man die Datei im Format InDesign Markup Language (IDML) speichern. Dazu geht man auf "Exportieren" und wählt das entsprechende Format aus. Im nächsten Schritt wird diese IDML-Datei geöffnet und wieder als InDesign-Dokument gesichert.

Was passiert mit den Elementen?

InDesign konvertiert die Elemente nach einem festen Schema. Textfelder werden in InDesign-Textrahmen umgewandelt, Stilvorlagen werden zu InDesign-Formaten. Farbprofile aus QuarkXPress werden nicht übernommen, Grafik- und Textverknüpfungen bleiben jedoch erhalten. InDesign zeigt sie im Verknüpfungsbedienfeld an. QuarkXPress-XTensions werden von InDesign dagegen nicht unterstützt. Elemente, die mit einer solchen Erweiterung erstellt wurden, werden von InDesign nicht angezeigt. Musterseiten und Ebenen sowie Musterseitenobjekte und -ebenen werden umgewandelt. Gruppierte Objekte bleiben erhalten, wenn keine nicht druckenden Elemente enthalten sind. Konturen und Linien werden in die Konturenstile konvertiert, denen sie am ehesten entsprechen.

Die Konverter

Deutlich bequemer und auch mit höheren Programmversionen bis InDesign CS 6 funktioniert der Datentransfer zwischen den zwei Publishing-Platzhirschen mit einem Konverter von Markzware. Wer nicht nur nach dem eigenen Umstieg seine alten Dateien in der neuen Software öffnen will, sondern auf das tägliche Hin und Her angewiesen ist, benötigt allerdings gleich zwei kostenpflichtige Konverter zum Preis von jeweils 199 Euro: ID2Q und Q2ID.

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