Professionelle Kundenworkshops

22.09.2016 09:00:00
Wie verhält man sich richtig, wenn ein potentieller Kunde einen Workshop vor die Etatvergabe stellt?

Passen Kunde und Agentur zusammen? Wie arbeitet ein Designer, welche Erwartungen hat der Auftraggeber? Zu Beginn einer neuen Zusammenarbeit oder eines Projekts setzen immer mehr Kunden mittlerweile einen Workshop an. So bereiten sich selbstständige Designer und Agenturen darauf vor und vermeiden Fehler.

Was soll genau passieren?

Gute Vorbereitung ist alles bei einem Kundenworkshop.
Quelle: Martin Moritz / Pixelio.de
Wird eine Agentur zu einem „Workshop“ oder einem „Brainstorming“ eingeladen, fragt sie am besten vorher nach, was der potentielle Kunde genau darunter versteht. Manche Auftraggeber erwarten trotz allem ein Verfahren, das an einen klassischen Pitch erinnert, andere bevorzugen freiere Formen. Bei einem richtigen Workshop gibt es keine langatmigen Präsentationen, sondern die beiden Parteien arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe und tauschen sich aus. In diesem ersten Zusammentreffen geht es nicht darum, bereits Lösungen zu finden, sondern herauszufinden, ob man zueinander passt und ob die Arbeitsweise harmoniert.

Erwartungen definieren

Manche Kunden folgen nur dem Trend nach „Workshops“ ohne jedoch eine genaue Vorstellung davon zu haben, wie er ablaufen soll. Dann hilft es, noch vor Workshopbeginn klar zu definieren, wozu die Veranstaltung dient und was sich der Auftraggeber davon verspricht. So weiß auch die Agentur oder der Designer, in welche Richtung die Vorbereitung laufen soll. Generell sollte man sich so detailreich wie möglich im Vorfeld informieren. Das bedeutet: Den Kunden um ein Briefing bitten, sich Dokumente beschaffen, Rückfragen stellen.

Normalität simulieren

Stimmt die Chemie, rückt der Abschluss näher.
Quelle: Q.pictures / Pixelio.de
Bei einem Kundenworkshop im eigentlichen Sinn möchte der mögliche neue Auftraggeber die Arbeitsweise von Agentur und Designern kennenlernen. Deswegen sollte man nichts beschönigen, Arbeitsabläufe nicht ändern, sondern sich so geben, wie der Arbeitsalltag abläuft. Wird ein Praktikant am Projekt mitarbeiten, sollte er beispielsweise zum Workshop mitkommen und sich vorstellen. Es geht meistens nach hinten los, wenn man sich während dieser Veranstaltung in besonders gutem Licht präsentieren möchte. Auch der Kunde merkt das schnell.

No-gos

Vorsicht: Unseriöse Kunden könnten einen Workshop nutzen, um Ideen umsonst abzugreifen. Bei längeren Veranstaltungen sollte der Designer ein Honorar verlangen. Zudem sollten keine konkreten Ansätze präsentiert werden. Es geht nicht darum, das Projekt bereits zu beginnen und zu beweisen, dass man möglichst schnell zu einer Lösung kommt. Der größte Fehler besteht darin, bei einem ersten Workshop-Meeting bereits zu viel für zu wenig - oder gar kein Geld - preiszugeben.

Übersicht Druckprodukte
  • zahlreiche Produkte im Digital- und Offsetdruck

  • umfangreiches Sortiment in der Werbetechnik

  • Rollenoffset Produkte für große Auflagen
  • 100% klimaneutral
Produkte finden
Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!