Produkte gestalten

27.06.2013 09:00:00
Industriedesigner rücken Produkte ins richtige Licht – ein gefragter und gut bezahlter Bereich der Gestaltung.

Es müssen nicht immer Drucksachen und Webseiten sein: Gestalter sind auch im Industrie- und Produktdesign zu Hause. Hier entwerfen sie z.B. Konsum- oder Verbrauchsgüter, vom Spielzeug über das Messgerät bis hin zur Waschmaschine oder dem Küchentisch. Industriedesigner verdienen in der Regel gut und haben spannende Aufgaben.

Wo arbeiten Industriedesigner?

Selbstständige und angestellte Produktdesigner haben im Wesentlichen zwei Aufgabengebiete: Sie gestalten Konsum- und Investitionsgüter. Zu Ersterem gehören beispielsweise Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Lampen, Spielzeuge, PKW und auch Möbel. Letzteres umfasst das Design von Maschinen aller Art in der industriellen Fertigung, von elektronischen und medizintechnischen Geräten bis zu Nutzfahrzeugen. Kurz: An fast allen Gegenständen im Alltag und im Berufsleben waren Designer beteiligt.

 

Wie läuft die Arbeit ab?

Industriedesigner sind nicht völlig frei in ihrer Arbeit, sie müssen sich immer an den Vorgaben und Funktionen des Produkts orientieren, das sie entwerfen. Dazu zählen in steigendem Maße Marktforschungsdaten, die die Vorlieben der Verbraucher widerspiegeln. Nachdem die Ziele des Projekts festgelegt werden, erarbeitet der Produktdesigner erste Entwürfe entweder virtuell am Rechner oder als Modell. Die endgültige Konstruktion erfolgt meist in einem CAD-Programm. Entsprechende Kenntnisse sind daher für Produktgestalter unabdingbar.

 

Was müssen Industriedesigner können?

Quelle: Markus Conrad / Pixelio.de

Quelle: Markus Conrad /
Pixelio.de Industriedesign ist ein komplexes Feld. Gestalter müssen nicht nur ein ansprechendes Design entwerfen, das die technischen Funktionen nicht behindert, sondern unterstützt sie müssen auch ergonomische und ökologische Faktoren berücksichtigen. Die Produkte müssen heutzutage so nachhaltig wie möglich sein und sich einfach bedienen lassen. Zudem müssen Kosten berücksichtigt werden, darunter die Anzahl der Fertigungsschritte und der Materialaufwand. Gerade das Zusammenspiel so vieler Faktoren macht die Arbeit zu einer spannenden Herausforderung.

 

Wie kann man sich spezialisieren?

Es gibt eigene Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten. Auch Technische Zeichner bringen gute Voraussetzungen mit, um sich zum Produktdesigner weiterzubilden. Selbstständige Industriedesigner haben hervorragende Berufschancen, da sich die Produktzyklen heute immer mehr verkürzen und laufend neue Produktgestaltungen benötigt werden. Informationen gibt es im Internet beispielsweise beim Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) oder über die Datenbank Industriedesign.

 

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