Postkarten gestalten

06.04.2013 09:00:00
Die richtigen Maße und Platzhalter für die Rückseite werden durch Vorgaben der Deutschen Post reguliert - damit Postkarten auch ankommen ...

Postkarten erfreuen sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts ungebrochener Beliebtheit. Ob als Glückwunsch, Andenken oder Feiertagsgrüße - Postkarten sind noch immer "in". Anfangs einfache Karten, finden sich heute auf der Vorderseite die unterschiedlichsten Motive, während man die Rückseite noch immer für den (hand-)schriftlichen Gruß nutzt. Doch wie gestaltet man die zu beschriftende Seite? Normen der Post für Platzhalter und Platzierungen müssen dabei eingehalten werden. Aber auch Gewicht und Außenmaße sind wichtig.

Die Geschichte der Postkarte

Die Postkarte entstand 1869 in Wien als "Correspondenz-Karte", nachdem ab 1850 ein wirtschaftlicher Aufschwung auch die unteren Bevölkerungsschichten dazu befähigte, Nachrichten per Post zu versenden. Es entstand die Notwendigkeit und das Bedürfnis nach offenen Mitteilungen, da bisher nur der geschlossen Brief für den Briefverkehr üblich war. Mit dem Argument der mangelnden Vertraulichkeit wurde die Idee der "Correspondenz-Karte" aber erst im Oktober 1869 in Österreich-Ungarn mit einer aufgedruckten Zwei-Kreuzer-Marke realisiert. Die zunächst ohne Bildmotive erhältlichen Karten wurden schon bald mit zunächst privaten Illustrationen versehen, bis im Jahr 1872 die ersten privaten Karten ohne Briefmarke erhältlich waren, die schon bald auf einer Seite mit einem Bild lithografisch bedruckt wurden. Ab Ende des 19. Jahrhunderts erfreuten sich die inzwischen auch farbig gedruckten Karten einer bis heute nahezu ungebrochenen großen Beliebtheit.

Postkarten-Maße

Dabei sind der Gestaltung der Postkarte kaum Grenzen gesetzt, denn inzwischen befördert die Post nahezu alle Formate, vorausgesetzt, man frankiert diese richtig. Wer jedoch seine Postkarte auch zum Postkarten-Tarif von 0,45 EUR versenden möchte, muss einige Vorgaben erfüllen. So ist die Rechteckform der Karte grundsätzlich vorgeschrieben. Es gilt zudem, dass die Länge mindestens das 1,4fache der Breite betragen muss. Die Mindestmaße der Postkarte sind dabei Länge 140 mm x Breite 90 mm, die Höchstmaße Länge 235 mm x Breite 125 mm x Höhe 5 mm. Das Höchstgewicht darf 20 g nicht überschreiten. Zudem empfiehlt die Deutsche Post folgende Flächengewichte für die bei einer Postkarte notwendige Stabilität ohne dabei das Höchstgewicht zu überschreiten:

Mindestgewicht: * 150 g/qm (bis Format C6) * 170 g/qm (bis DIN lang) * 200 g/qm (>DIN lang bis zum Höchstformat von Standardsendungen)

Höchstgewicht: * 500 g/qm (alle Formate)

Für einteilige Sendungen in Kartenform, die das Höchstformat Standard überschreiten (Groß, Maxi) ist zudem grundsätzlich ein Flächengewicht von mind. 250 g/qm erforderlich. Für Sendungen ab dem Format C5 ist je nach Größe ein höheres Flächengewicht empfehlenswert. Wollen Sie ganz sicher gehen, dann nutzen Sie das LASERLINE-Postkarte aus dem Bereich Topseller/Specials, die mit einer Stärke von mit 280 g/qm Karton dem am häufigsten genutzten Standard entspricht. Die Postkarten-Formate DIN A 6 und DIN lang sind zudem die am häufigsten verwendeten Endformate einer Postkarte.

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Einteilung Rückseite

Die Gestaltung der Rückseite überlässt die Deutsche Post ebenfalls weitgehend dem eigenen Geschmack. Nur einige Merkmale sind bei der Positionierung der Anschrift, des Freimachungsvermerks, sowie der bei der Post Lese- und Absenderzone benannten Areale zu berücksichtigen. Wie diese zu positionieren sind erfährt man von der Deutschen Post.

  • Freimachungsvermerk
    Soll ein Freimachungsvermerk (für evtl. spätere Briefmarken) auf der Postkarte stehen, so muss dieser rechts oben in weiß oder hellen Tönen platziert werden. Die Formulierung des Freimachungsvermerks (Textvariante) muss in schwarzem Text in einem vollständig geschlossenen,geradlinigen Rechteck (Rahmen) stehen. Optimal steht die rechte obere Ecke des Vermerks zwischen 5 und 15 mm von oben und rechts.
  • Lesezone: Empfänger-Angaben
    Die Angaben zur Empfänger-Adresse nennt man auch Lesezone. Diese ist ebenfalls weiß oder in hellen Tönen zu gestalten. Bei Karten bis DIN C6 Größe ist die Lesezone mindestens 5 mm von der rechten Kante des Trennstrichs und vom rechten Rand der Sendung zu platzieren. Größere Karten benötigen hingegen mindestens 15 mm Abstand vom rechten und linken Rand. Sonstige Angaben dürfen zudem nur links von der Anschrift mit mindestens 20 mm Abstand platziert werden.

  • Trennungsstrich
    Sendungen in Kartenform bis zur Größe A6 müssen, größere sollen einen senkrechten, mindestens 1,2 mm breiten Trennungsstrich tragen. Sein Abstand vom rechten Rand der Karte muss 74 mm betragen. Er muss mindestens über die gesamte Lesezone reichen und 15 - 17 mm vor dem unteren Kartenrand enden. Der Trennungsstrich darf zum oberen Kartenrand hin verlängert werden.

  • Absenderangaben
    Absenderangaben dürfen von links bis an den Trennungsstrich und die Freimachungszone und dort von oben bis an die Codierzone heranreichen. Sonstige Angaben dürfen an den gleichen Stellen wie Absenderangaben stehen, soweit diese dadurch nicht beeinträchtigt werden.

  • Codierzone: Für Post-Vermerke
    Wichtig bei Postkarten ist auch zu wissen, dass am unteren Rand der Kartenrückseite immer eine Codierzone für Postvermerke freizuhalten ist. Diese darf nicht bedruckt werden und umfasst eine Länge von 150 mm ab dem rechten Rand sowie 15 mm Breite vom unteren Rand. Bei größeren Karten darf alles links von dieser Zone wieder bedruckt werden.

  • Freimachungszone
    Ebenfalls nicht bedruckt werden (außer mit dem Freimachungsvermerk) darf die Freimachungszone, die 74 mm Breite und 40 mm Höhe vom oberen rechten Rand aus misst.

Gestaltung Postkarte

Alle weiteren Aufdrucke sowie die Gestaltung Ihrer Postkartenvorderseite sind Ihrer eigenen Kreativität überlassen. Mit den online verfügbaren Datenblättern von LASERLINE können Sie zudem den Gesamtdatenaufbau einer Postkarte erkennen. Bei der Gestaltung empfiehlt LASERLINE, Text nicht zu nahe an der Formatkante zu positionieren, da sich durch eine Verarbeitungstoleranz von bis zu einem Millimeter rein rechnerisch Randdifferenzen von bis zu 2 mm ergeben könnten.

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