Pluspunkte des Digitaldrucks

20.08.2009 09:00:00
Digital Gedrucktes steht hoch im Kurs – auch im Großformat. Verschiedene Aspekte spielen dabei ihre Vorteile aus, zu denen kleine Auflagen und schnellere Druckzeiten zählen.

Digitaldruck versus Offsetdruck? Beim „Kampf der Giganten“ handelt es sich streng genommen nicht um ein „Entweder, oder“. Vielmehr ergänzen sich beide Druckverfahren und ihre jeweiligen Stärken. Im Digitaldruck punkten mehrere Techniken, um beispielsweise personalisierte Broschüren rentabel herzustellen.

Vorteile

Der Digitaldruck benötigt keine Druckform – die Druckdaten können direkt auf das Papier übertragen werden, ohne beispielsweise eine Druckplatte anfertigen zu müssen. Dadurch lohnen sich zum einen auch kleinere Auflagen, zum anderen ist die Produktionszeit in der Regel schneller. Außerdem lässt sich digital Gedrucktes leicht personalisieren, sofern die entsprechenden Daten vorliegen: Dann kann jedes Druckstück zum Beispiel eine individuelle Adresse oder auch spezielle Motive zeigen.

Trockentoner


Quelle: Kodak GmbH Viele Digitaldrucksysteme arbeiten mit Trockentoner als Farbträger. Er besteht aus kleinen, fein gemahlenen Pigmenten sowie Hilfsstoffen. Nach dem Auftrag auf die Fotoleitertrommel des Drucksystems werden die Tonerteilchen durch elektrische Kräfte auf das stärker geladene, an der Fotoleitertrommel vorbeilaufende Papier übertragen und dann mittels Hitzeeinwirkung fixiert. LASERLINE nutzt eine Kodak Nexpress und eine Xerox iGen3, die mit Trockentoner arbeiten. Mit der Nexpress kann auch Lack zur Veredelung der Drucksachen aufgetragen werden.

Flüssigtoner


Quelle: Hewlett-Packard
Development Company, L.P.
Beim Flüssigtoner sind die Farbpartikel in einer Transferflüssigkeit dispergiert. Die belichtete Trommel dreht sich durch diese Transferflüssigkeit und nimmt die feinen Tonerpartikel dabei auf. Eine Fixierung am Ende des Prozesses ist nicht nötig. Die Farbpartikel im Toner sind kleiner als bei Trockentoner. Bei LASERLINE steht eine HP Indigo 5000, die mit dieser „Electro Ink“ arbeitet.

Inkjet-Druck


Quelle: Roland DG Corporation Vor allem im Großformatdruck kommen Inkjet-Verfahren zum Einsatz. Dabei wird Tinte genutzt. Bei Pigmenttinte enthält die Trägerflüssigkeit Farbpigmente. Bei lösemittelhaltigen Tinten besteht die Flüssigkeit zum Teil aus Lösemittel, die die Farbpigmente tief in den Bedruckstoff bringen. Dadurch halten so produzierte Banner auch im Außenbereich. LASERLINE setzt im großformatigen Digitaldruck – auch LFP für „Large Format Printing“ genannt – einen Roland Soljet Pro III Print & Cut XC 540 ein, der auch schneiden kann, sowie einen Soljet Pro II 745 EX V und einen HP Designjet 5000.

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