PDF-Spezifikationen im Überblick

03.04.2008 09:00:00
Mit jeder neuen Version von Adobe Acrobat ändert sich auch die PDF-Spezifikation. Aktuell in Adobe Acrobat 8 ist die Spezifikation 1.7. Was kann sie im Vergleich zu den Vorgängern?

1992 fiel der Startschuss mit dem Format PDF 1.0: In den vergangenen 15 Jahren hat sich mit jeder neuen Version von Adobe Acrobat einiges getan. Mittlerweile ist der Hersteller bei der PDF-Spezifikation 1.7 angelangt. Von der Möglichkeit, TrueType-Fonts einzubetten über die Unterstützung von JavaScript bis hin zu 16 bit Farbtiefe hat sich einiges getan.

PDF 1.7

Seit Adobe das Programm Acrobat 8 veröffentlicht hat, heißt die aktuelle PDF-Spezifikation 1.7. Für Kreative haben sich dennoch nicht viele Änderungen ergeben. Neu ist, dass einzelne PDF-Dokumente zu einem Paket zusammengefügt werden können. In diesen Paketen können auch InDesign-, Photoshop-, oder Illustrator-Dateien enthalten sein. Auch dreidimensionale Objekte können jetzt besser gesteuert werden. Dateinamen können auf Unicode basieren.

PDF 1.6

Gravierende Änderungen gab es bei der Spezifikation PDF 1.6. Der Distiller basiert noch heute auf dieser Version. Bei der Seitengröße wurde mit Acrobat 7 die Beschränkung aufgehoben. Schmuckfarben werden am Monitor deutlich besser wiedergegeben. Gleiche Farben, die als Schmuck- und als CMYK-Farbe angelegt sind, werden daher unterschiedlich dargestellt. Das erleichtert die Kontrolle. Seit dieser Version lassen sich auch OpenType-Fonts vollständig einbetten.

PDF 1.5

Wer noch mit Adobe Acrobat 6 arbeitet, greift auf die PDF-Spezifikation 1.5 zurück. Hier werden erstmals JPEG2000-Bilder unterstützt. Außerdem können Elemente einer PDF-Datei so angelegt werden, dass sie sich bei Bedarf ausblenden lassen. Dazu kann beispielsweise auch das Programm LayerMaker von callas eingesetzt werden. Wichtig seit der Version PDF 1.5 ist auch, dass nun eine Farbtiefe von bis zu 16 bit möglich ist.

PDF 1.4

Wenig Neues bot die PDF-Spezifikation 1.4, die mit Adobe Acrobat 5 auf den Markt kam. Eine zusätzliche Option ist hier  die Funktion „Transparenzen“, die allerdings auch zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt.

PDF 1.3

Das native Format von Adobe Acrobat 4 ist die Spezifikation 1.3. Viele Druckvorstufenbetriebe verarbeiten diese Version. Sie hat zahlreiche Neuerungen möglich gemacht. Über ein Plug-in können HTML-Inhalte ins PDF-Format konvertiert werden. Auch digitale Signaturen kommen erstmals mit dieser Spezifikation ins Spiel. Ebenso neu  ist die Möglichkeit, ein Bild in mehreren Varianten für unterschiedliche Zwecke zu speichern. Des Weiteren  ist die Unterstützung für JavaScript ergänzt und Seiten  können auf Basis der tatsächlichen Pagina gekennzeichnet werden. Zudem können nun Farbauszüge gekennzeichnet und Überfüllungen gespeichert werden. Durch den Farbraum DeviceN ergeben sich ebenfalls zusätzliche Möglichkeiten, zum Beispiel die Darstellung eines Hexachrome-Farbraums.

PDF 1.2

Im Jahr 1996 wurde die Spezifikation 1.2 zu Adobe Acrobat 3 veröffentlicht. Damit ist erstmals das Abspielen von Movies und Sounds möglich. Auch das Handling von Daten aus Feldern kommt hinzu. Gleichzeitig wird die Beschränkung für die Anzahl der im Dokument enthaltenen Hyperlinks aufgehoben.

PDF 1.1

1993 kommt die Spezifikation 1.1 auf den Markt. Im Gegensatz zur ersten Spezifikation gibt es nun Möglichkeiten, Dokumente zu schützen. Anmerkungen können mit Farbe, Form und Ersteller versehen werden. TrueType-Fonts lassen sich einbetten, während außerdem geräteunabhängige Farbräume gebildet werden können. Beim Speichern des Dokuments können des Weiteren zusätzliche Datei-Informationen wie Dokumentenname, Ersteller und Schlagwörter hinzugefügt werden.

PDF 1.0

Die „Urmutter“ der PDF-Spezifikationen stammt aus dem Jahr 1992. Sie ist mit dem Programm „Carousell“ auf den Markt gekommen, dem Vorläufer von Adobe Acrobat.

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