PDF-Fehlerprüfung

06.05.2005 09:00:00
Wie man PDF-Dokumente überprüft, welche Tools man dazu nutzt, wie Sie bei LASERLINE PDF-Prüfungen anfertigen lassen ...

Das PDF-Format ist das ideale Datenformat für Ihren Druckjob. Es bietet die besten Voraussetzungen für höchste Sicherheit und Wiedergabequalität bei geringer Dateigröße. Um die fehlerlose Druckbarkeit eines fertigen PDF-Dokumentes zu gewährleisten, kann mit Hilfe eines sogenannten "Preflights" die erstellte PDF-Datei überprüft werden.

Warum Überprüfung?

PDF-Dateien sind der sicherste Weg, aus einer offenen Datei ein Dokument mit höchster Sicherheit für die Ausgabe derselben zu erstellen. Dennoch kann es auch bei PDF-Dateien mitunter zu Farbfehlern, falsch gespeicherten Farbinformationen, Schriftproblemen oder anderen Schwierigeiten kommen, die ein Ausbelichten oder Drucken derselben erschweren. Fällt das Problem erst während des Druckprozesses auf, kann der dadurch entstehende Schaden mitunter teuer werden. Druckmaschinen müssen gestoppt, eine neue PDF-Datei erstellt oder die bestehende korrigiert und der Druck erneut angestoßen werden. Deshalb ist eine Fehlerüberprüfung, auch "Preflight" genannt, eine ratsame Notwendigkeit, um Fehler beim Druck zu minimieren. PDF Preflight ist daher nicht nur für Druckereien, sondern auch für Layouter und Designer ein wichtiges Thema.

PDF Preflight in Acrobat ab 6.0

"PDF Preflight" ist also der Erkennungsprozess und das Korrigieren von potentielle Fehlern, die einen fehlerfreien Ausdruck von PDF-Dokumenten verhindern. Ab Version 6.0 ist in Adobes Acrobat Professional eine Preflight-Funktionalität namens "Preflight" (zu finden im Menü Dokument) integriert, die u.a. eine PDF-Datei auf Versionsnummer, Auflösung enthaltener Bilder oder Farbräume untersucht. Diese Funktionalität ist allerdings nicht in der Standard-Version von Acrobat oder in den vorherigen Versionen enthalten. Als Ergebnis liefert das von callas Software lizenzierte Plugin einen Bericht über die gefundenen Fehler, der allerdings gerade PDF-Laien nur schwer verständlich ist. Die Auflistung ist selbst nach Expertenmeinung zwar sehr ausführlich, dafür aber auch unübersichtlich und kompliziert.

Kostenpflichtige Programme

Demgegenüber geben Tools wie Enfocus PitStop Professional oder Callas pdfCorrect - ebenfalls Plugins für Acrobat - wesentlich besser zu lesende Berichte über in einem PDF-Dokument enthaltene Fehler aus. Zahlreiche zusätzliche Einstellungen und Korrekturmöglichkeiten sind dabei vom Prüfer anzugeben, deren Einstellungen wie Ergebnisse man abspeichern kann. Gibt es bereits Probleme beim Erstellen des PDFs, hilft der PDF LifeSaver von Impressed, ein Plugin für den Distiller, mitunter weiter.

  • PitStop Professional
    Als Standardwerkzeug zur PDF-Fehlerprüfung und -korrektur etablierte sich in den letzten Jahren PitStop Professional von Enfocus (ab 599,- EUR bei Impressed erhältlich), ein Plugin für Adobe Acrobat, das in seiner neuesten Version auch mit Acrobat 7 und PDF 1.6 lauffähig ist. Es bietet neben dem PDF-Preflight auch die PDF-Editierung und die automatische Korrektur von PDF-Dateien. Alle druckrelevanten Parameter (z.B. Farbräume, Seitenformate, ICC-profile, Fonts, Bildauflösung etc.) können vom Nutzer als zu prüfen aktiviert oder deaktiviert werden. Selbstdefinierte Kontrolllisten lassen sich abspeichern und wieder verwenden. Das von PitStop erstellte Prüfprotokoll ist übersichtlich und stellt auf der ersten Seite alle wichtigen Fehler und Warnungen zusammen. Eine voll funktionsfähige 30-Tage Demo finden Sie unter www.enfocus.de.

  • pdfCorrect
    Wesentlich preisgünstiger, jedoch mit weniger Funktionalitäten ausgestattet, ist pdfCorrect der Firma Callas Software (ab 99,- EUR bei Impressed erhältlich). Das Acrobat Plugin für Acrobat 6 und 7 korrigiert PDF-Dateien im Hinblick auf bestimmte Eigenschaften und Druckverfahren, die bereits vom Hersteller festgelegt wurden. Etwa 100 verschiedene PDF-Parameter lassen sich auf diese Weise aufspüren und berichtigen - und das übersichtlich und mit besonders leichter Handhabung.

  • PDF LifeSaver
    Kommt man gar nicht soweit, dass ein PDF mit dem Acrobat Distiller generiert werden kann, weil er mit kryptischen Fehlermeldungen mitten im Erstellungsprozess abbricht, hilft der PDF LifeSaver von Impressed (ab 99,- EUR bei Impressed erhältlich). Das Plugin für den Adobe Acrobat Distiller erstellt auch bei bestehenden Fehlern aus einer PostScript-Datei bis zum fehlerhaften PostScript- oder EPS-Code eine PDF-Datei und lokalisiert dabei den Fehler auf der Seite mit Hilfe eines Notizzettels in Pfeilform. Auf der fehlerhaften Seite ist zudem in der PDF-Datei ein weiterer Notizzettel vorzufinden, der eine genaue, deutschsprachige Fehlerbeschreibung beinhaltet, die wiederum die Fehlersuche und eine Eingrenzung der Fehlerursache wesentlich erleichtert. So können Sie Fehler leicht erkennen und bereits bei der PDF-Erstellung beheben.

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