One Pager: Beschränkung auf eine Seite

21.05.2015 09:00:00
Sogenannte One Pager sind im Webdesign wieder im Trend. Wir erklären, worauf man bei der Umsetzung achten sollte.

One Pager, übersetzt Einseiter, sind Webpages, die nur eine einzige HTML-Seite umfassen. Alle Inhalte sind auf einer Page zusammengefasst und werden vom User durch Scrollen erreicht. One Pager erfreuen sich aus mehreren Gründen wieder wachsender Beliebtheit, sie stellen jedoch auch besondere Anforderungen an Webdesigner.

Vorteile

Bei One Pagern geht es darum, Informationen schnell zugänglich zu machen und sie ansprechend und leicht verständlich anzubieten. Durch die Möglichkeit, von oben nach unten zu scrollen, lässt sich eine Dramaturgie aufbauen und eine Geschichte erzählen. Man kann einen One Pager auch wie eine persönliche Ansprache gestalten, beispielsweise wie einen Brief. Der User hat zudem nicht die Möglichkeit, sich auf eine andere Unterseite wegzuklicken. Die Wahrscheinlichkeit, dass er die gesamte Botschaft des One Pagers zumindest überfliegt und nicht abgelenkt wird, ist daher sehr hoch.

Umsetzung

Die verschiedenen Inhalte werden beim One Pager durch Scrollen zugänglich. Möglich ist es auch, eine Navigation zu erstellen, bei der man durch Klicken auf einen Link zu einer anderen Stelle springt. Dem Webdesigner kommt bei der Gliederung der Elemente eine wichtige Bedeutung zu: Er muss sicherstellen, dass die Inhalte sinnvoll abgegrenzt werden, ohne den Gesamteindruck zu unterbrechen. Meist werden verschiedene Bereiche geschaffen, die nicht nur inhaltlich voneinander getrennt werden müssen. Dabei können beispielsweise Bilder oder andere Gestaltungselemente nützlich sein.

Fokussieren

Bei den Inhalten eines One Pagers gilt: Fokussieren ist wichtig. Redundante Informationen, überflüssige Bilder oder Grafiken haben auf einer so knapp gehaltenen Seite nichts verloren. Der User darf nicht zu lange scrollen müssen, die Inhalte müssen kurz und knapp sein. Bilder und andere Elemente dienen vor allem dazu, einzelne Bereiche voneinander abzutrennen. Entscheidend ist die Zielsetzung: Was soll die Seite erreichen? Soll der User am Ende eine Broschüre bestellen oder eine andere Interaktion ausführen? Dann sollten die Inhalte nur diesem einen Ziel untergeordnet werden.

Wie viel Inhalte?

Quelle: One Page Love

Der klassische One Pager im analogen Leben soll tatsächlich auf eine DIN A4-Seite passen. An etwa der gleichen Text- und Bildmenge kann man sich im Web orientieren, wobei es hier natürlich auch auf die Größe der verwendeten Schrift und andere Eigenschaften ankommt. Ist man sich unsicher, wie viel zu viel ist, kann man Testpersonen bitten, die Seite auszuprobieren. Die Tester sollten die One Page jedoch nicht nur an einem herkömmlichen Browser begutachten, sondern zusätzlich über mobile Geräte. Hier kann es mitunter sehr lästig sein, wenn man per Fingerwischen bis zum Ende der Seite scrollen muss. Tipp: In dieser

Galerie kann man gelungene One Pager bestaunen.

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