Neue Schriften von Linotype

20.05.2009 09:00:00
Vier neue Fonts hat der Anbieter Linotype aufgelegt: Sie heißen Diotima, Trade Gothic Next, Opal und DIN Next – das Schriften-Quartett ist so interessant wie unterschiedlich.

Die Schriften-Schmiede Linotype hat vier neue Fonts in ihr Portfolio aufgenommen. Die Schrift „Diotima“ nimmt einen Klassiker auf, „Opal“ wurde von Nachwuchsdesignern gestaltet, „DIN Next“ basiert auf einer Norm und „Trade Gothic Next“ hat eine bekannte US-amerikanische Schriftenfamilie zum Vorbild.

Diotima


Quelle: Linotype GmbH Der Schriftklassiker Diotima erscheint in einem neuen Gewand: Gestaltet wurde der Font von Gudrun Zapf von Hesse und dem künstlerischen Leiter von Linotype, Akira Kobayashi. Im Vergleich zur „älteren“ Diotima ist das neue Schriftbild etwas schmaler. Der Font ist in den Strichstärken Light, Regular, Bold und Heavy erhältlich. Der Regular-Schnitt eignet sich vor allem für Lesetexte und soll auch in kleinen Schriftstärken gut zu lesen sein. Die erste Version der Schrift entstand bereits 1939. Gudrun Zapf von Hesse gab ihr den Namen „Diotima“ als Hommage an Friedrich Hölderlins „Hyperion an Diotima“ – dem ersten Dokument, das sie in der neuen Schrift setzte.

Opal


Quelle: [Linotype GmbH


][1] Hannes van Döhren, ein junger Berliner Designer, hat die Schrift Opal entworfen. Sie erinnert an Renaissance-Schriften und ist in den Schnitten Regular, Bold, Italic und Script verfügbar. Der Font beinhaltet ausgeprägte Oberlängen, schwingende Linien und scharfe Ecken. So wird ein Scherenschnitt-Effekt erzielt. In großen Schnitten wirkt die Schrift sehr robust. Alle Schriftschnitte enthalten Rahmenelemente und Ornamente, die sich in Größe und Form anpassen lassen.

DIN Next


Quelle: Linotype GmbH Die Schrift DIN Next basiert auf der DIN-Norm 1451,der „Norm-Schrift“. Die DIN Next beseitigt gestalterische Differenzen. Linotype bietet die Fontfamilie in den Schriftstärken Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Heavy und Black an. Alle sieben Stärken sind außerdem in den Lagen Normal, Kursiv oder Condensed verfügbar. Hinzu kommen typografische Besonderheiten wie Kapitälchen und Mediävalziffern. Die DIN 1431 wurde bereits 1936 vom Deutschen Institut für Normung als Standardschrift für Verkehr, Technik, öffentliche Verwaltung und Wirtschaft festgelegt.

Trade Gothic Next


Quelle: Linotype GmbH Der serifenlose US-amerikanische Schriftklassiker Trade Gothic ist Grundlage für die Schrift Trade Gothic Next. Bislang hatten die verschiedenen Schriftschnitte des Fonts keine einheitliche Struktur – das hat sich nun in der neuen Version geändert. Die Strichstärke des Regular-Schnitts wurde ebenfalls verändert, um eine bessere Lesbarkeit zu garantieren. Die Condensed-Varianten der Schrift werden vor allem für Überschriften eingesetzt. Auch die Kombination mit Serifen-Textschriften ist beliebt. Linotype bietet alle Schriften über das

Internet an.

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