Montage-Hinweise für Photoshop

24.02.2011 09:00:00
Bildelemente von einem Motiv in ein anderes kopieren: Dafür ist Photoshop Spezialist. Mit diesen smarten Tricks geht die Montage noch leichter von der Hand.

Fotomontagen kombinieren verschiedene Elemente in einem einzigen Bild. Photoshop CS5 bietet leistungsstarke Werkzeuge, mit deren Hilfe man Schiffe auf Sand fahren lassen oder ein Zebra an den Nordpol verfrachten kann. Manchmal sind diese Kompositionen technisch tückisch, doch mit diesen zehn Tipps gelingen Montagen noch leichter.

Quelle: Sandra Küchler

Tipp 1: Die richtige Auswahl treffen

Soll ein Bildbereich in ein anderes Motiv kopiert werden, steht und fällt die Übung mit der richtigen Auswahl. Man sollte sich sorgfältig überlegen, mit welchem der zahlreichen Tools man die Auswahl trifft. Bei Bildmontagen leistet das Lasso in der Regel gute Dienste.

Tipp 2: Auswahlwerkzeuge kombinieren

Liefert das Lasso oder ein anderes Tool keine befriedigenden Ergebnisse, so können die Auswahlwerkzeuge auch kombiniert werden. Gerade bei Montagen empfiehlt es sich, die gewünschten Bildbereiche zunächst mit einem Werkzeug grob auszuwählen und die Feinarbeit im Maskierungsmodus zu erledigen.

Quelle: Sandra Küchler

Tipp 3: Kanten verbessern

Mit dem Werkzeug „Kante verbessern“ kann man die Auswahl per Schieberegler verfeinern. Davon sollte man beim Montieren unbedingt Gebrauch machen. Das Tool verbirgt sich unter „Auswahl“.

Tipp 4: Auswahlen schnell übernehmen

Wer Elemente von einem Bild ins andere kopieren möchte, muss beide Dateien offen haben. Anschließend lassen sich die ausgewählten Bereiche per Drag und Drop kopieren, über die Befehle „Kopieren“ und „Einfügen“ oder durch den Befehl „Duplizieren“. Besonders komfortabel ist das Kopieren mit der Maus – die Greifhand zeigt dabei eine kleine Vorschau des zu kopierenden Bereichs an.

Tipp 5: Bildinhalte transformieren

Ist das neue Element in die Zieldatei kopiert, so transformiert man den eingefügten Bereich. Man kann die Kopie verzerren, die Deckkraft ändern oder die Füllmethoden variieren.

Quelle: Sandra Küchler

Tipp 6: Maskierungsmodus anpassen

Keine Bildmontage ohne Maskierungsmodus: Oft sind die Voreinstellungen von Photoshop nicht optimal. Die Maskenfarbe ist standardmäßig rot. Ist das zu bearbeitende Motiv jedoch auch rot, sollte man die Maskenfarbe verändern. Das funktioniert über die Masken-Optionen.

Tipp 7: Pinselgrößen variieren

Im Maskierungsmodus wird die Maske anschließend mit Pinseln bearbeitet, um die Auswahl weiter zu verfeinern. Auch wenn es mehr Arbeit macht: Die Pinselgröße sollte immer an den zu bearbeitenden Bereich angepasst werden, um das optimale Resultat zu erzielen.

Tipp 8: Auswahl überprüfen

Vom Maskierungsmodus aus kann man über die Taste „Q“ in den normalen Modus wechseln und wieder zurück. Dadurch lässt sich immer wieder überprüfen, ob die Auswahl schon gut getroffen ist oder ob sie noch bearbeitet werden muss.

Tipp 9: Unerwünschte Bildbereiche löschen

Stimmt die Auswahl, dann weg mit den Bildbereichen, die nicht benötigt werden! Das klappt ganz simpel über die „Entfernen“-Taste. Besser ist es aber, dafür eine Ebenen-Maske anzulegen, wenn die Bildbereiche nicht endgültig aus der Datei getilgt werden sollen.

Tipp 10: Hintergrund-Radiergummi nutzen

Ist der Hintergrund des freizustellenden Bereichs einheitlich, so kann auch der Hintergrund-Radiergummi schnelle Dienste leisten. Der Hintergrund wird dabei aber unwiderruflich gelöscht. Das Tool verbirgt sich unter dem Radiergummi-Symbol mit der Schere.

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