Modulares und integriertes Design

21.01.2016 09:00:00
Mit modularem Design kann man Zeit sparen und auf bewährte Elemente zurückgreifen. Aber ist das überhaupt sinnvoll?

Modulares Design ist ein Ansatz, bei dem Projekte in mehrere kleine Untereinheiten aufgesplittet werden. Die einzelnen Bausteine lassen sich bei Bedarf wieder verwenden. So können Designer Zeit und Kosten sparen, indem sie Module erneut einsetzen. Im Gegensatz dazu steht das integrierte Design, das jedes Mal von Grund auf neu entwickelt wird. Wann macht welche Arbeitsweise Sinn?

Die Eigenschaften von modularem Design

Quelle: Daniel Bleyenberg / pixelio.de
In vielen Kreationsprozessen, auch im grafischen Design, wiederholen sich einzelne Arbeitsschritte. Die Idee hinter dem modularen Design ist, diese Arbeitsschritte in Module zu spalten und sie einzeln zu betrachten. Manche Module müssen für jeden Kunden neu erarbeitet werden, andere könnten wiederverwendet werden, wenn sie einmal aufgebaut sind. Das soll während der Umsetzung Zeit und damit Geld für den Auftraggeber sparen. Manche Kunden können sich dadurch Lösungen leisten, die sonst ihr Budget sprengen würden.

Beispiele im grafischen Design

Standardisierte Module, die für mehrere Projekte genutzt werden können, sind zum Beispiel Satzspiegel, Farbkombinationen, die Kombination von speziellen Fonts oder auch ganze Layouts mit einer festen Platzierung von Texten, Bildern sowie weiteren Elementen. Der Designer muss sie nur einmal erstellen und kann sie für verschiedene Projekte anwenden. Es entfällt langes Planen; mit der Umsetzung kann sofort begonnen werden. Zudem sind feste Layouts in der Regel schon bewährt und Modifikationen können leicht vorgenommen werden.

Vorteile

Gerade bei Kunden mit kleinem Budget kann das Verwenden von fertigen Elementen hilfreich sein. Das Honorar, das der Grafiker in der Konzeption spart, kann für andere Projekte oder Anpassungen verwendet werden. Die Auftraggeber erhalten eine sofort funktionsfähige Lösung. Auch bei Projekten, bei denen Zeitdruck herrscht, können Module von Vorteil sein. Der Grafiker ist in der Regel sehr vertraut mit seinen vorgefertigten Bausteinen, so dass die Arbeit rasch von der Hand geht.

Nachteile

Beim Verwenden von Standardmodulen gibt es einen großen Nachteil: Der Kunde erhält ein Standardprodukt, das sich im Extremfall zumindest vom Layout her nicht von anderen Lösungen unterscheidet. Sobald der Grafiker von seinem Modul abweicht und Individualisierungen vornimmt, wird es wieder teurer. Zudem sind viele Designer kreativer, wenn sie ein Projekt von Null auf planen können und nicht immer wieder auf die gleichen Bausteine zurückgreifen. Individuelle Lösungen, die es so nur einmal gibt, sind nur mit einem integrierten Design zu erreichen. Sie kosten mehr, sind dafür aber unverwechselbar.

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