Mitarbeiter schützen

14.11.2013 09:00:00
Designer sind auch Unternehmer – und müssen sich in dieser Funktion um Arbeitsschutz kümmern

Arbeitsschutz für Designer? Sobald Gestalter als Unternehmer fungieren, unterliegen sie auch Gesetzen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Generell sollte sich jedoch jeder gute Arbeitgeber Gedanken machen, wie er seinen Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen gewährleistet.

Optimale Arbeitsbedingungen

Quelle: Konstantin Gastmann/ Pixelio.de

Quelle: Konstantin Gastmann/
Pixelio.de Jedem Chef sollte daran gelegen sein, dass seine Mitarbeiter und er selbst die bestmöglichen Arbeitsbedingungen vorfinden. Dazu zählen, neben den unabdingbaren Sicherheitsvorschriften und Schutzmaßnahmen bei möglicher Gefährdung durch Maschinen, Gefahrenstoffe o.ä., beispielsweise auch ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze. Gesetzlich ist geregelt, dass die Mitarbeiter regelmäßig informiert und in den Arbeitsschutz einbezogen werden. Die Unternehmensführung ist dabei zu regelmäßiger Überprüfung und, wenn nötig, Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Sinne der Sicherheit und des präventiven Gesundheits-schutzes verpflichtet immer auch unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Betriebes.

Gefährdungsbeurteilung

Auf Nummer sicher hinsichtlich des Arbeitsschutzes geht ein Unternehmer, wenn er eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen und dokumentieren lässt. Hier beurteilt eine neutrale Stelle die Arbeitsbedingungen und macht gleichzeitig Verbesserungsvorschläge. Nicht nur aus rechtlicher Sicht kann sich diese Investition lohnen gute Arbeitsbedingungen beugen auch arbeitsbedingten Erkrankungen vor und erhöhen oft die Arbeitseffizienz. Zudem merken die Mitarbeiter, dass der Unternehmensleitung ihr Wohl am Herzen liegt.

Gesetzliche Unfallversicherung

Wenn Mitarbeiter einen Arbeitsunfall erleiden oder arbeitsbedingt erkranken, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Sie soll verhindern, dass der Unternehmer in die Pflicht genommen und eventuell in seiner Existenz bedroht wird. Die Hilfe besteht vor allem aus Geldleistungen, zum Beispiel Lohnersatz- oder Abfindungszahlungen oder einer Verletztenrente. Hinzu kommen Sachleistungen, zum Beispiel Haushaltshilfen, und Rehabilitationsmaßnahmen. Vorrangiges Ziel ist, die Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers wiederherzustellen.

Sozialer Arbeitsschutz

Neben den Maßnahmen, die direkt am Arbeitsplatz greifen, gibt es auch einen sogenannten sozialen Arbeitsschutz. Dazu zählen Vereinbarungen zur Arbeitszeit und der Kündigungsschutz. Paragraph 3 des Arbeitszeitgesetzes legt zum Beispiel fest, dass ein Arbeitnehmer maximal acht Stunden am Tag arbeiten darf, in Ausnahmefällen bis zu zehn. Innerhalb von sechs Monaten muss jedoch ein Durchschnitt von acht Stunden werktäglich erreicht werden. Auch hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht, für die Einhaltung dieser Zeiten zu sorgen.

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