Mit Präsentationen punkten

29.03.2012 09:00:00
Powerpoint-Folien müssen nicht langweilig sein: Mit diesen Gestaltungstipps gelingen spannende Präsentationen.

Aus dem Geschäftsalltag sind Powerpoint-Folien nicht mehr wegzudenken. Konzepte, Strategien, ganze Unternehmensstrukturen werden anhand dieser Präsentationen erklärt. Manche Redner schießen dabei leider über das Ziel hinaus und langweilen eher, als dass sie die Zuhörer informieren. Mit gut gestalteten Folien kann man dem entgegenwirken.

Was soll auf die Folie?

Quelle: Sandra Küchler

Der Grundsatz "weniger ist mehr" hat selten mehr Gültigkeit bewiesen als bei Powerpoint. Was auf den Folien steht muss kurz und knapp sein. Pro Folie sollte der Redner etwa drei Minuten Vortragszeit einkalkulieren. Daher muss auch die Anzahl der Folien beschränkt werden - allein bei zehn Folien kann man schnell auf eine halbe Stunde Vortrag kommen. Zehn Folien sind daher eine gute Obergrenze. Umso wichtiger ist die Entscheidung, was überhaupt auf den Folien stehen soll. Quellen müssen natürlich genannt werden, wichtige Fakten dürfen nicht unter den Tisch fallen. Außerdem überlegt man sich, welche Informationen zusammen auf eine Folie kommen sollen.

Wie wird eine Folie gestaltet?

Zentral für das Design der Präsentation sind die Corporate-Identity-Richtlinien eines Unternehmens: Hausfarben, Logos und Hausschriften sollten durchgängig verwendet werden. Ein Logo platziert man am besten im rechten oberen oder rechten unteren Eck. Es sollte allerdings nicht zu viel Raum einnehmen, um nicht von den Inhalten abzulenken. Zahlen und Statistiken sind in Tabellen und Diagrammen am besten aufgehoben. Eine professionelle Präsentation beachtet außerdem die Grundsätze der Typographie. Um Begriffe hervorzuheben eignen sich Kapitälchen besser als Versalien, fette Schriftschnitte sollten vermieden werden. Denn sie lassen sich während der Projektion schwer entziffern.

Wie wird eine Folie aufgebaut?

Optimal ist es, wenn jede Powerpoint-Folie aus drei Bereichen besteht: Folientitel, Text und Fußzeile. Die Aufteilung sollte auf allen Seiten gleich sein. Der Folientitel muss um die 24 Punkt groß sein und in einer gut lesbaren Schrift gesetzt werden. Text lässt sich gut in Stichpunkten gliedern, von denen jedoch nur maximal sieben auf einer Folie stehen sollten. Zwischenräume sorgen für Überblick. Die Fußzeile enthält klassischerweise das Datum, den Autor, die Foliennummer und mögliche Copy-Right-Vermerke. Hier reicht eine Schriftgröße von acht oder neun Punkt.

Wie gewährleistet man die Übersichtlichkeit?

Je länger die Präsentation wird und je mehr Informationen auf den Folien untergebracht werden müssen, desto schwieriger wird die Gestaltung. Untertitel, die am linken oder rechten Rand einer Folie stehen, können Orientierung schaffen. Die Verwendung einer einzigen Schriftart sorgt ebenfalls für Klarheit. Zu viele Grafiken und Bilder können verwirren, vor allem, wenn sie sehr ablenken oder sogar die Schrift überlagern. Tipp: Viele Präsentationen werden ausgedruckt, auch das sollte bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Helle Schrift auf dunklem Grund und viele dunkle Flächen vermeidet man daher besser.

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