Mit Powerpoint-Folien punkten

27.01.2011 09:00:00
Der Inhalt von Präsentationen kann trocken sein – deshalb muss es die Gestaltung aber noch lange nicht sein. So holt man das Maximale aus den Folien heraus.

Powerpoint-Präsentationen lösen auf den ersten Blick oft Fluchtreflexe aus. „Nicht schon wieder hunderte von Folien“ oder „wie langweilig!“ sind noch eher harmlosere Kommentare. Aber Präsentationen können alles andere als öde sein – wenn man beim Gestalten der Folien an den späteren Betrachter und die Vorführtechnik denkt.

Do’s und dont’s

Quelle: Microsoft

Lesbarkeit ist das A und O von Powerpoint-Folien. Nichts nervt mehr als kleine Schriftgrößen, verpixelte Bilder und unleserliche Unterzeilen. Daher ist das erste „Muss“ bei Powerpoint-Präsentationen eine Schriftgröße, die mindestens 24 Punkt umfasst. Auch die Schriftart sollte gut lesbar sein – handschriftlich anmutende Fonts eignen sich beispielsweise nicht. Hochwertig muss auch die Qualität der verwendeten Bilder und Diagramme sein. Gerade bei Grafiken kann man viele Beschriftungen oft nicht entziffern. Damit wird aber auch die Illustration an sich wertlos. Bilder sollten in einer hohen Auflösung vorliegen, damit Details gut erkannt werden können. 08/15-Cliparts haben in einer professionellen Präsentation nichts verloren. Genauso wenig wie Bilder und Grafiken, die man einfach aus dem Internet gezogen hat. Erstens verletzt man damit in der Regel Urheberrechte, zweitens lässt die Qualität meist zu wünschen übrig.

Informationen gewichten

Eines der Erfolgsrezepte einer gelungenen Präsentation liegt in der Anordnung der Elemente und Informationen. Wichtige Grundsätze müssen herausgehoben werden, ergänzende Informationen können in den Hintergrund treten. Der Betrachter der Präsentation muss erkennen, welche Leitsätze entscheidend sind. Neben der Schriftgröße kann man mit Textauszeichnungen, Farben und Kontrasten arbeiten. Um die einzelnen Objekte, die auf einer Folie angeordnet werden sollen, sinnvoll unterzubringen, empfiehlt es sich, mit einem Raster zu arbeiten. Auch die Beziehung der Elemente untereinander muss gewährleistet sein. Wenn Text zu einem Bild oder einer Grafik gehört, muss das optisch erkennbar sein. Ausreichend Leerraum sorgt dafür, dass die Betrachter von den Informationen nicht erschlagen werden. Mehrere Folien sind ebenfalls besser als eine einzige überfrachtete.

Was gehört zu einer Folie?

Quelle: Microsoft

Text, Bilder, Grafiken, Farben – das fällt jedem sofort ein, wenn er an eine Antwort auf diese Frage denkt. Aber auch der Hintergrund ist Teil der Präsentation, selbst wenn er eigentlich „durchsichtig“ ist. Selbst kleine Videos lassen sich einbauen und abspielen. Angenehm für den Betrachter ist eine durchgängige Gestaltung – wenn zum Beispiel das Firmenlogo immer an der gleichen Stelle erscheint oder wichtige Passagen in der gleichen Weise ausgezeichnet werden. Möchte man einen Überraschungseffekt erzielen, kann man ein oder zweimal aus diesem Schema ausbrechen. Auch der bereits angesprochene Hintergrund kann ein gutes Mittel sein, um Konventionen zu überwinden. Man kann Text, Bilder und Grafiken auf einen leicht farbigen Hintergrund setzen oder sie in ein übergeordnetes Bild einbauen. Dabei gilt es allerdings, eine Gratwanderung zu meistern: Zu auffällige Elemente lenken von der Botschaft ab, die die Folien vermitteln sollen.

Technische Probleme vermeiden

Präsentationen werden nur selten am Bildschirm durchgegangen, meist werden sie per Beamer auf eine Leinwand oder eine weiße Wand projiziert. Diese Technik beinhaltet Stolperfallen: Dünne Linien oder fragile Fonts können oft nicht befriedigend dargestellt werden. Auch der so genannte Moiré-Effekt kann auftreten: Er entsteht bei Rasterüberlagerungen; das Bild „verschwimmt“ dabei vor dem Auge des Betrachters. Schuld daran ist oft die Kombination aus Beamer und Leinwand. Problematisch sind in dieser Hinsicht Strukturen wie Streifen und Karos; diese Effekte kennt man aus dem Fernsehen. Solche Muster sollten daher besser nicht in eine Präsentation Eingang finden.

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