Mit Liebe zum Detail

12.03.2015 09:00:00
Beim Design von Druckerzeugnissen und Produkten kommt es auf Feinheiten an: So wird der Betrachter überzeugt.

Ob bei der Gestaltung von Webseiten, Drucksachen oder Produkten: Nutzer lieben vor allem die kleinen Details. Sie sind es, die den Unterschied machen. Designer stehen daher vor einer großen Herausforderung: Sie müssen lernen, wie die Anwender ticken und dieses Wissen in die Gestaltung einfließen lassen.

Microinteractions

Als Microinteractions bezeichnet der Designer Dan Saffer die für ihn so wichtigen Details. Er definiert sie näher als Anwendungsfälle. Bei einer Stereoanlage wäre eine Microinteraktion beispielsweise das Drehen des Lautstärkereglers, bei einem Smartphone das Starten einer App. Der amerikanische Designer Charles Eames formuliert es in zwei Sätzen: Die Details sind nicht Details. Sie machen das Produkt. Immer wenn an einem Projekt gearbeitet wird, sei das ein Layout oder die Entwicklung eines neuen Produkts, müssten auch die Details im Blick behalten werden.

Beispiel: Automobildesign

Autos werden meist von außen begutachtet und bewertet, hinzu kommen technische Daten. Wie ist die Form des Wagens, wie viel PS hat er? Dabei ist für die Nutzungserfahrung das Innendesign genauso entscheidend und ein wichtiges Merkmal für die Unterscheidung zur Konkurrenz. Schwarzes Leder mit roten Nähten vermittelt im Innenraum Sportlichkeit, während weiche Farben Familienfreundlichkeit suggerieren. Hochwertige Materialien transportieren Wertigkeit. Die Designer müssen sich also überlegen, welche Zielgruppe sie erreichen möchten und auch die Details darauf ausrichten. Zudem muss die Gestaltung zur Marke passen. Je mehr der Feinheiten das Konzept unterstreichen, desto eher wird es von den Kunden angenommen.

Die Intuition nutzen

Wer noch nie ein iPhone in der Hand hatte, kann nicht wissen, wie man es entsperrt durch Wischen über die Schaltfläche. Auch ist das eine Mikrointeraktion. Dennoch kann man intuitiv lernen, die Handlung auszuführen, da die Schaltfläche Entsperren einen Pfeil aufweist und die Schrift so pulsiert, wie die Handbewegung auszuführen ist. Nutzer fühlen sich dann mit einem Gerät oder einer Navigation auf einer Webseite vertraut, wenn sie sie intuitiv verwenden können. Dieses Vertrauen und der Stolz, das Handy ohne Anleitung bedienen zu können, bringen sie dem Gerät und der Marke näher. Eine erfolgreiche Aktion macht den Anwender zudem zufrieden.

Details in Drucksachen

Auch bei gedruckten Texten kann man sich Mühe mit Details geben im Rahmen der Mikrotypografie. Die kleinen Zeichen sollten mit der gleichen Sorgfalt gesetzt werden wie gesamte Textblöcke. Zudem können Gestalter die Erwartungen von Lesern erfüllen, die zum Beispiel auf jeder Seite eine Seitenzahl erwarten oder ein Direkt Mailing so aus dem Briefumschlag nehmen wollen, dass sie es sofort richtig herum in der Hand halten. Es sind auch hier die kleinen Details, die Menschen Texte gerne lesen oder Drucksachen in die Hand nehmen lassen.

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