Mit dem Intranet intern vernetzt

22.05.2014 09:00:00
Viele Unternehmen setzen auf ein Intranet – so funktioniert die moderne Variante.

Wie der Name schon vermuten lässt, ist ein Intranet im Gegensatz zum Internet nicht öffentlich zugänglich. Stattdessen dient es dazu, Mitarbeiter über Internes zu informieren. Die Kommunikation funktioniert dabei jedoch nicht nur in eine Richtung: Social Intranet heißen die Zauberworte. Was versteht man darunter und wie baut man ein solches System auf?

Sinn eines Intranets

Mitarbeiter schnell, kostengünstig und leicht zugänglich informieren: Dazu eignet sich ein Intranet hervorragend. Über das geschlossene System lassen sich auch Informationen verbreiten, die in der –ffentlichkeit nichts zu suchen haben. Werden entsprechende Zugänge eingerichtet, können die Angestellten zudem von unterwegs oder zuhause aus auf das Intranet zugreifen. Die Plattform schafft nicht zuletzt ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Was ist ein Social Intranet?

Die meisten Intranets arbeiten vor allem in eine Richtung: Den Mitarbeitern sollen Informationen zur Verfügung gestellt werden. Ein Social Intranet öffnet die Kommunikationswege auch in die andere Richtung und dient dem Austausch unter Kollegen. „hnlich wie auf Facebook, Tumblr oder Twitter können alle Teilnehmer Beiträge posten, editieren oder Kommentare hinterlassen aber eben in einem geschlossenen Raum, zu dem nur Firmenangehörige Zugang haben. Über solche Plattformen kann auch die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt erleichtert werden.

Bestandsaufnahme

Bevor ein Unternehmen ein Social Intranet einrichten will, sollte es eine Bestandsaufnahme machen. Gibt es bereits ein Intranet? Wo liegen seine Stärken, wo seine Schwächen? Was fehlt? Welchen Zweck soll das neue Intranet erfüllen? Möglicherweise kann das bestehende System einfach aufgerüstet werden; in anderen Fällen empfiehlt es sich, eine ganz neue Plattform zu etablieren. Das muss nicht teuer oder mit großem Aufwand verbunden sein: Bekannte Dienste wie zum Beispiel Google+ bieten die Möglichkeit, geschlossene Kreise einzurichten.

Umsetzung

Quelle: Viadesk

Soll es eine kleine Lösung sein, kann man wie schon erwähnt auf Facebook oder Google+ geschlossene Gruppen für einzelne Abteilungen, Projekte oder Mitarbeiter anlegen. Gerade für Unternehmen mit weniger Angestellten kann sich das lohnen. Der Vorteil: Jeder kann in Echtzeit kommentieren, wie in einem Chat. Sobald mehrere Kollegen ins Spiel kommen, wird das jedoch schnell zu unübersichtlich. Hier kommen professionelle Lösungen wie

Bitrix24, Yammer oder Viadesk in Frage. Einfache Funktionen sind zum Teil kostenlos, bezahlt werden muss erst ab größeren Datenmengen oder mehreren Nutzern. Bitrix24 und Viadesk sprechen deutsch.

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