Mit A/B-Tests die Performance checken

04.09.2014 09:00:00
Split-Run-Tests, auch A/B-Tests genannt, analysieren Webseiten und die Performance von einzelnen Elementen.

Wie erfolgreich sind Webseiten und Werbemittel? Wie kommen sie bei den Nutzern an? Die Frage nach der aktuellen Performance und dem Verbesserungspotential lässt sich mit einem Split-Run-Test, der auch unter dem Namen A/B-Test bekannt ist, beantworten. Dabei beobachtet man die Reaktionen von zwei Testgruppen.

Zwei Versionen

Quelle: Jorma Bork/ Pixelio.de

Quelle: Jorma Bork/
Pixelio.de Der Split-Run-Test heißt auch deswegen A/B-Test, weil dabei zwei Testgruppen, A und B, zur Bewertung herangezogen werden. Die eine Gruppe sieht die Original-Seite oder das Original-Werbemittel, die zweite Gruppe greift auf eine leicht veränderte Version zurück. Nach dem ersten Test können die Rollen getauscht werden und die zweite Gruppe testet das Original. Wichtig ist, dass die Testgruppe ausreichend groß ist und jede Einheit aus mehreren Personen besteht. Zudem sollte die Zusammensetzung der Gruppen ähnlich sein.

Was lässt sich testen? Der Test wird vor allem bei Anzeigen eingesetzt, kann jedoch auch Banner oder ganze Webseiten umfassen. Beliebt ist das Verfahren zudem bei Online-Shops wo gezielt verglichen werden kann, bei welcher Variante die Testpersonen eher den Klick zur Bestellung auslösen. Dadurch lassen sich die Shop-Designs vergleichen. Welches Seitenlayout lädt eher zum Kaufen ein? Generell lässt sich aber noch mehr mit dem Test vergleichen; zum Beispiel die Preisgestaltung in einem Webshop.

Wie läuft der Test ab? Um belastbare Ergebnisse zu erzielen, darf pro Testdurchlauf nicht mehr als ein Element der Webseite oder des Werbemittels verändert werden. Das kann die Hintergrundfarbe einer Seite sein, die Größe von Bildern, die Anordnung von Menüpunkten oder die verwendete Schriftart. Gemessen wird die Anzahl der Käufe auf beiden Seiten. Man kann jedoch auch vergleichen, welche Wege die Kunden bis zu einer Bestellung genommen haben und wie viele Klicks dafür nötig waren.

–ffentlicher A/B-Test Es ist darüber hinaus möglich, den Test ohne Testgruppen unbemerkt direkt auf der Webseite ablaufen zu lassen. Dann wird per Zufallsgenerator ausgewählt, auf welchen der beiden Varianten der Websurfer landet, wenn er die Seite ansteuert. Anhand der Verkaufszahlen kann man später analysieren, welche Variante mehr Käufe ausgelöst hat. Das hat jedoch einen Nachteil: Gleichzeitig ist eine Version der Seite online, die weniger Bestellungen generiert. Man sollte den Test daher zeitlich begrenzen und die Seite auf die umsatzstarke Variante umstellen, sobald genügend Ergebnisse vorliegen.

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