Mikroaktionen im Webdesign

23.07.2015 09:00:00
Webseiten, die den Benutzer einbinden, liegen im Trend: Wie kann man Mikroaktionen für die Interaktion nutzen?

Wer eine Webseite erstellt und im Netz veröffentlicht, verfolgt damit ein Ziel. Immer häufiger geht es nicht mehr nur darum, über Produkte oder Dienstleistungen zu informieren, sondern auch mit dem Webseitenbesucher in Kontakt zu treten: Mikroaktionen heißt das Zauberwort. Der Benutzer soll dazu angeregt werden, auf der Webseite selbst tätig zu werden.

Was versteht man unter Mikroaktionen?

Der Name suggeriert bereits, dass es sich bei Mikroaktionen eher um kleinere Aktionen handelt, die oft wie beiläufig ausgeführt werden. Der Button, mit dem man einen Beitrag liken und auf Facebook, Twitter, Google+ oder einer anderen Plattform teilen kann, gehört dazu. Ebenso der Bereich, wo man über das Eingeben der eigenen E-Mail-Adresse einen Newsletter abonniert oder ein Kontaktformular, über das man Prospekte bestellt oder einen Rückruf vereinbart. Auch Bewertungsmöglichkeiten, beispielsweise nach einer Bestellung oder einfach dem Besuch einer Webseite, zählen zu den Mikroaktionen.

Anforderungen

Da die Mikroaktionen keinen großen Aufwand erfordern sollen, müssen sie schnell zugänglich und rasch nutzbar sein. Beim Abo-Formular für den Newsletter sollte es reichen, die E-Mail-Adresse einzugeben, das Teilen auf Facebook sollte mit einem Mausklick erledigt sein. Je schneller und einfacher die Aktion ausführbar ist, desto besser, denn desto niedriger ist auch die Hemmschwelle, dass der Webseitenbesucher tatsächlich den gewünschten Klick macht oder die abgefragten Daten preisgibt.

Den Spieltrieb wecken

Gelungene Mikroaktionen spielen mit dem Besucher und verleiten ihn so dazu, ein Feedback zu geben und zu interagieren. Wichtig ist, dass man keine Anleitung brauchen darf, um die Mikroaktion zu verstehen und nachzuvollziehen, was dabei gefordert ist. Wer zum Beispiel ein iPhone in die Hand nimmt und es startet, versteht intuitiv, dass er mit dem Finger darüber fahren soll, um es zu entsperren. Es gibt dem Benutzer ein Gefühl von Stolz und Zugehörigkeit, wenn er eine Aktion ohne Anleitung erfolgreich ausführen kann. Das Gleiche gilt auch für Webseiten.

Overlays einsetzen

Statt Pop-ups kommen im modernen Webdesign mittlerweile verstärkt so genannte Overlays zum Einsatz. Sie sollen den Webseitenbesucher auf etwas hinweisen und eine Aktion auslösen. Beim Overlay schiebt sich ein Element über ein anderes, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Dieses Element, das quasi auf die Webseite fährt, enthält ein besonderes Angebot oder die Möglichkeit zur Interaktion beziehungsweise Kontaktaufnahme. Damit Overlays nicht nerven, sollten sie sich jedoch auf Wunsch des Benutzers leicht entfernen lassen, zum Beispiel durch einen gut sichtbaren Schließen-Befehl, der auf allen Plattformen funktioniert.

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