Marginalien und Fußnoten

29.01.2009 09:00:00
Kleine Details, die entscheidend mit zum Gesamtbild beitragen: Dazu zählen im Layout die Fußnoten, Bildlegenden und Marginalien. Wissenswertes zu diesen Seitenelementen.

Fließtext, Überschriften und Bilder zählen zu den wichtigsten Elementen im Layout. Dennoch dürfen im Satz auch die kleinen Details nicht übersehen werden: Fußnoten, Bildlegenden und Marginalien sollten mit der gleichen Sorgfalt gestaltet werden wie die Blickfänger. Auch dabei gilt es, gewisse Regeln zu beachten.

Fußnoten

In Fußnoten werden zusätzliche Informationen, die zum Text gehören, festgehalten. Wie der Name schon sagt, stehen diese Bemerkungen am Fuß der Seite. Im Fließtext wird durch eine entsprechende, hochgestellte Nummer auf die gleich lautende Fußnote verwiesen. Bei weniger als drei Fußnoten pro Seite können auch andere Zeichen wie Sternchen dazu verwendet werden, um auf die Fußnote zu lenken. Dies regelt die DIN-Norm 5008. Das hochgestellte Zeichen sollte zwei bis drei Punkt kleiner gesetzt werden als die Grundschrift. Die Fußnote selbst wird in der gleichen Größe gestaltet wie das hochgestellte Symbol. Sie kann durch eine Trennlinie vom restlichen Text abgesetzt werden. Endnoten sind nach der DIN-Norm nicht zulässig. Die gesamten Fußnoten werden oft auch als „Fußnotenapparat“ bezeichnet.

Bildlegenden


Quelle: wrw (Pixelio) Die Bildlegende heißt auch Bildüberschrift oder Bildunterschrift. Sie steht unterhalb oder neben dem Bild. Die Satzkante sollte bündig zur Bildkante verlaufen. Bildlegenden werden oft in einer kleineren Schriftgröße als der Grundtext gestaltet. Außerdem bietet sich ein schmaler oder kursiver Schriftschnitt an. Der Zeilenabstand des Fließtextes wird jedoch beibehalten.

Marginalien

Als Marginalien werden Randbemerkungen bezeichnet, die in einer eigenen Randspalte stehen. Sie werden als Flattersatz auf der rechten Seite rechts außen gesetzt, auf der linken Seite entsprechend links außen. Meist werden sie auf der rechten Seite linksbündig und auf der linken Seite rechtsbündig gestaltet. Die erste Zeile der Marginalien sollte auf der gleichen Linie wie der Grundtext stehen. Marginalien enthalten zum Beispiel Zusatzinfos oder erklären Fachbegriffe. Im Gegensatz zu den Fußnoten sind sie damit nicht so weit vom Grundtext entfernt. „Marginalis“ bedeutet lateinisch „zum Rand gehörend“.

Pagina


Quelle: Hajo Rebers
(Pixelio) Außerhalb des Satzspiegels werden die Seitenzahlen gesetzt. Sie sind bündig zu einer Spalte. Gerade Zahlen stehen auf der linken Seite, ungerade Zahlen auf der rechten Seite. Meist wird die Pagina nicht größer gesetzt als die Grundschrift. Dennoch hat der Layouter hier Gestaltungsspielraum. „Pagina“ steht lateinisch für „Seite“. Neben der Bezeichnung „Seitenzahl“ ist auch noch der Begriff „Kolumnentitel“ gängig. Den Vorgang, bei dem Seiten eines Buches durchnummeriert werden, nennt man paginieren.

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