Logos: Bild-, Wort- und Zeichenmarke

17.07.2014 09:00:00
Ein gutes Logo ist Gold wert. Aber wann spricht man von Bild-, wann von Wort- oder Zeichenmarke?

Visitenkarte eines Unternehmens oder Gegenstands, einprägsames Symbol mit hohem Wiedererkennungswert, bildliche Beschreibung des Firmen- oder Produktgegenstands: Ein gutes Logo erfüllt mehrere Zwecke. Man unterscheidet dabei Bild-, Wort- und Zeichenmarken sowie ihre Mischformen. Ein kleiner Logoguide.

Bildmarke

Eine Bildmarke enthält keinen Text, sondern nur eine Abbildung oder eine Illustration. Ein bekanntes Beispiel ist der angebissene Apfel von Apple, der ganz ohne andere Zeichen auskommt, oder der Swoosh von Nike. Reine Bildmarken haben einen hohen Wiedererkennungseffekt, weil sie auf einen Blick visuell wahrgenommen werden und der Betrachter den Inhalt intuitiv erfasst. Allerdings ist es auch am schwierigsten, eine reine Bildmarke zu etablieren, da der Firmenname und der Bezug zum Produkt fehlen.

Wortmarke

Quelle: Siemens AG

Der genaue Gegensatz zur Bildmarke ist die Wortmarke. Sie enthält nur den Namen des Unternehmens. Sony oder Siemens sind Beispiele dafür. Wichtige Elemente einer Wortmarke sind die passende Schrift und die richtige Farbe. Meist werden eine Hausschrift und eine Hausfarbe verwendet, die auch für andere Zwecke verwendet werden. Bei Siemens ist das zum Beispiel ein Türkiston. Beim Gestalten einer Wortmarke muss darauf geachtet werden, dass die Schriftart und die Farbe zum Unternehmen und zum Produkt passen.

Zeichenmarke

Quelle: OMV Aktiengesellschaft

Quelle: OMV
Aktiengesellschaft Eine Zeichenmarke greift einzelne Buchstaben, zum Beispiel Abkürzungen auf, oft in verfremdeter Form. Zahlen können genauso Bestandteil von Zeichenmarken sein. Die Tankstellenkette OMV nutzt eine Zeichenmarke als Logo, auch C&A oder IBM verwenden diese Form des Logos. Gestalter müssen darauf achten, dass die Buchstabenkombination weder zu stark verfremdet wird noch zu gewöhnlich aussieht. Farben können dabei gute Dienste leisten.

Mischformen

Die meisten Logos bestehen aus Mischformen zwischen reinen Bild-, Wort- oder Zeichenmarken. Gerade kleinere Unternehmen sind mit solchen Logos gut beraten. Sie kombinieren ein eindrucksstarkes Bild mit dem Firmennamen. Bei den großen Konzernen arbeitet Puma mit einem solchen Logo, aber auch der Getränkekonzern Red Bull. Der Vorteil ist, dass die Betrachter sowohl die Einzigartigkeit des Logos schnell erfassen, gleichzeitig aber auch den Bezug zum Produkt oder zum Unternehmen sofort herstellen können.

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