Layout: Schrift in Abbildungen

04.03.2010 09:00:00
Manchmal bietet es sich im Layout an, dass die Schrift in eine Abbildung hinein gesetzt wird: Bei Bildtexten vor einem Hintergrund kommt es vor allem auf eine gute Lesbarkeit an.

In der Regel stehen Bildtexte unterhalb oder neben einer Abbildung. Manchmal bietet es sich jedoch an, den Text in das Bild aufzunehmen. In diesem Spezialfall ist die Lesbarkeit der Schrift von hoher Bedeutung. Aber auch bei Text, der Grafiken erläutert, sollte vor allem auf ein leichtes Entziffern geachtet werden.

Text im Bild

Quelle: Karina Sandow Pixelio

Wird die Bildunterschrift direkt ins Motiv hinein geschrieben, so sollte das Bild dafür gewisse Voraussetzungen erfüllen. Zum einen darf das Motiv an dieser Stelle nicht zu unruhig sein oder große Farbwechsel aufweisen. Zum anderen dürfen durch die Bildunterschrift keine wesentlichen Partien des Bildes verdeckt werden. Auf hellem Hintergrund stehen dunkle Schriften, auf dunklem Hintergrund können dagegen helle Schriften eingesetzt werden. Zur Regel sollte dieses Verfahren jedoch nicht werden, da es die Lesbarkeit beeinflusst und den Sehgewohnheiten entgegen läuft.

Weichzeichnen

Bringt das Bild nicht die optimalen Voraussetzungen für eine eingebettete Schriftzeile mit, so kann es an der Stelle, an der der Text stehen soll, weichgezeichnet werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Wird dieser Effekt zu stark angewendet, so verändert sich der Bildcharakter zu sehr. Starkes Weichzeichnen wirkt außerdem schnell unprofessionell.

Text innerhalb von Abbildungen

Quelle: Ille Dunkel Pixelio

Innerhalb von Abbildungen und Grafiken lässt sich die gleiche Schriftart einsetzen wie im Fließtext. Um eine Abgrenzung zu erreichen, kann beispielsweise ein anderer Schriftschnitt oder eine andere Auszeichnung herangezogen werden. Wird eine andere Schriftart verwendet, so sollte es bei diesen beiden Schriftarten bleiben. Ähnlich wie bei Tabellen wird die Schrift in Abbildungen ein bis zwei Punkt kleiner gesetzt als im Grundtext.

Schriftauswahl

Große Mittellängen sorgen bei einer Schrift dafür, dass sie auch in kleinen Schriftgrößen gut lesbar ist. Fonts mit dünnerer Schriftstärke sind solchen mit dickerer vorzuziehen. Bei Schriften, die auf einem Bildhintergrund stehen, ist auch die Kontrastwirkung wichtig: Die Buchstaben müssen sich ausreichend vom Motiv abheben können.

Bitte vermeiden

Um die Schrift innerhalb eines Bildes hervorzuheben, werden manchmal Schatten verwendet. Dies ergibt aber kein schönes Resultat und sollte vermieden werden. Auch zu große Schriftgrade bei Bildtiteln und Abbildungen wirken wenig professionell. Steht der Text im Bild, empfiehlt es sich zudem, ausreichend Weißräume rund um das Bild einzuplanen. Sonst „erschlägt“ einen das überfrachtete Layout.

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