Kultur in Zahlen

18.09.2014 09:00:00
Wer macht die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland aus? Wir haben Zahlen und Fakten gesammelt

Künstler, Kreative, Kulturschaffende: Die Branche ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr arbeiten. Aber wie groß ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland eigentlich und wer genau gehört ihr an? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Zahlen und Fakten gesammelt, die wir vorstellen zusammen mit einer Anlaufstelle im Web.

Elf Teilmärkte

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird in elf Teilmärkte getrennt. Zur Kulturwirtschaft zählen neun Bereiche: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt und Pressemarkt. Zur Kreativwirtschaft werden die beiden Teilmärkte Werbemarkt und Software/Games-Industrie gerechnet. Hinzu kommt noch Sonstiges. Mit dieser Aufteilung geht die deutsche Abgrenzung mit der europäischen Einteilung und der Unesco konform.

Entwicklung

Besonders seit den 80er Jahren hat die Kultur- und Kreativwirtschaft Fahrt aufgenommen. In Deutschland lag ihr Beitrag zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung im Jahr 2012 bei knapp 63 Milliarden Euro. Das entspricht 2,4 Prozent der Bruttowertschöpfung. Große Industriebranchen wie der Maschinenbau kommen auf ähnliche Werte. Etabliert hat sich zudem der Gedanke, dass das kulturelle Umfeld einer Region wesentlich zu ihrer Attraktivität beiträgt. Unternehmen achten zunehmend auf diesen Faktor, wenn sie sich in neuen Gegenden ansiedeln.

Zahlen

Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Beauftragten für Kultur und Medien koordiniert wird, legt spannende Zahlen vor: Demnach waren in Deutschland im Jahr 2012 rund 247.000 Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. 772.000 Angestellte, 247.000 Selbstständige und 375.000 geringfügig Beschäftigte arbeiten in dieser Branche. Zusammen sind das rund 1,6 Millionen Menschen, die einen Umsatz von etwa 143 Milliarden Euro erzielen. In diese Auflistung fallen beispielsweise freiberufliche arbeitende Künstler, Kleinstunternehmer, Kunsthändler, Agenten und Galeristen außerdem Designer.

Anlaufstelle im Netz

Quelle: Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

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und Kreativwirtschaft Die

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft versteht sich als Treffpunkt der Kreativen und Kulturschaffenden im Web. Es gibt PDF-Dokumente, beispielsweise für Gründer, und die Möglichkeit zur Information und Beratung. Die Regionalbüros der Initiative helfen bei konkreten Anliegen weiter. Zudem werden es Links zu Schulungsanbietern, Beratungsförderung und Coachings veröffentlicht. Ziel der Initiative ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu fördern. Dazu werden zusätzlich laufend aktuelle Aktivitäten veröffentlicht vorbeisurfen lohnt sich!

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