Kreativ im Team

22.08.2013 09:00:00
Design Thinking als Trend bei der Entwicklung von Innovationen - wie funktioniert das?

David Kelley, Gründer der Agentur IDEO, hat das Design Thinking entwickelt: Dabei arbeiten multidisziplinäreTeams in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen zusammen, um Neues zu entwickeln. Viele unterschiedliche Sichtweisen sollen für möglichst kreative Ergebnisse sorgen. Mittlerweile wird Design Thinking sogar an Hochschulen gelehrt.

Wie funktioniert Design Thinking?

Quelle: Konstantin Gastmann/ Pixelio.de

Quelle: Konstantin Gastmann/
Pixelio.de Der Mensch steht beim Design Thinking im Vordergrund. Ziel ist es, für eine komplexe Aufgabenstellung eine Lösung zu finden, die möglichst viele Menschen erreicht. Die Teammitglieder sollten aus verschiedenen Fachbereichen und auch Hierarchiestufen kommen. Neben Kreativen können dem Team beispielsweise Marketing-Fachleute, Ingenieure oder Personaler angehören. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten sich auf diese Art des Arbeitens einlassen. Jede Idee und jeder Gedanke haben zunächst die gleiche Wertigkeit, selbst Irrwege sind ausdrücklich erwünscht. Auch sie dienen dazu, Projekte weiterzuentwickeln. Stellt man die unterschiedlichen Sichtweisen und Ideen nebeneinander, lässt sich in der Regel eine gemeinsame Schnittmenge herausarbeiten, die zur Entwicklung der eigentlichen Innovation führen kann.

Der Ablauf

Design Thinking passiert in mehreren Schritten. Zunächst müssen die Teammitglieder das Ausgangsproblem verstehen und klar umreißen. Dabei gilt es auch, ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der Zielgruppe zu entwickeln. Bei einem neuen Produkt heißt das beispielsweise: Wer sind die Nutzer, was erwarten sie? Der Fragestellung schließt sich die Ideenfindung an. Dazu kann quasi jede Kreativitätstechnik, wie z.B. das Brainstorming, genutzt werden. Nach Entwicklung eines Prototypen sollte die Innovation getestet werden. Alle Teammitglieder werden innerhalb der Entwicklung in alle Schritte eng einbezogen und informiert. Fachinseln gibt es nicht mehr. Mit der Verfeinerung der Idee unter Berücksichtigung der Testergebnisse nähert man sich immer weiter einem Ergebnis an, das dann auch den Realitätscheck bestehen kann.

Scheitern akzeptieren

Quelle: JMG/ Pixelio.de

Quelle: JMG/
Pixelio.de Design Thinking bringt durchaus Ideen hervor, die sich am Ende nicht umsetzen lassen. Das ist sogar erwünscht, denn sie können wieder Grundlage für andere Innovationen sein. Die Methode lässt sich daher nur in solchen Arbeitsumgebungen umsetzen, in denen das Scheitern akzeptiert werden kann und das Design Thinking nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird, wenn es nicht sofort Ergebnisse vorweist. Trial and error wird zum wichtigen Schlagwort, dem auch alle Gruppenmitglieder zustimmen müssen.

Passende Arbeitsumgebung schaffen

Design Thinking funktioniert nur dort, wo die Teammitglieder maximal vernetzt sind und ihre Ideen jederzeit äußern und ausleben dürfen. Mobile Schreibtische und ausreichend Raum können Teil der Design Thinking-Philosophie sein. Die Teammitglieder müssen sich austauschen können und brauchen außerdem Freifläche, um sich ausbreiten zu können. Für das Erstellen von ersten Mustern ist alles erlaubt, was zum Basteln taugt und was das Team benötigt. Seien das Merkzettel, Flip-Charts, Knete oder anderes: Hauptsache kreativ und intuitiv.

Übersicht Druckprodukte
  • zahlreiche Produkte im Digital- und Offsetdruck

  • umfangreiches Sortiment in der Werbetechnik

  • Rollenoffset Produkte für große Auflagen
  • 100% klimaneutral
Produkte finden
Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!