Kleine Kamerakunde

07.08.2014 09:00:00
Welcher Kameratyp ist für Sie der richtige?

Die „lteren werden sich erinnern: Früher musste man ohne Telefon fotografieren. Zum Glück geht das immer noch. Wenn die Freude an den Bildern wächst, dann wachsen auch die Ansprüche. Eine Kamera, mit der man niemand anrufen kann, muss her. Aber der Markt ist groß und der Überblick schnell verloren. Wie lassen sich moderne Digitalkameras kategorisieren?

Kompaktkameras

Quelle: Leica

Über ein Jahrzehnt waren digitale Kompaktkameras die Stütze des Kameramarktes. Jeder brauchte eine. Jetzt sind die Absatzzahlen in der iPhone-Folge im freien Fall. Dabei können die kleinen Kisten durchaus mehr als das Steve-Jobs-Gedächnis-Telefon. Eine bessere Bildqualität darf man durchaus erwarten. Zwar hat Apple viel in die Kameratechnologie der neusten iPhone-Generation investiert, Samsung bietet auch echte Zoomobjektive und Nokia mit dem Lumia 1020 eine innovative Technologie, die aus über 40 Megapixeln hervorragende Bilder errechnet, doch wer mehr Einstellmöglichkeiten sucht, größere Weitwinkelbereiche und kürzere Auslöseverzögerungen, der findet sie noch auf dem reinen Kameramarkt, ohne dass das Gewicht gleich zum Problem wird.

Bridge-Kameras

Quelle: Canon

Brückentechnologien haben seit dem beschlossenen Atomausstieg und angesichts der angegriffenen Infrastruktur in Deutschland einen schlechten Ruf, aber was soll das bei Kameras bedeuten? Der Begriff stammt noch aus analogen Zeiten, als man Kameras mit großen Zoombereichen und zahlreichen Belichtungs- und Autofokusmöglichkeiten ausstattete, aber dem fotografierenden User die Bedienung einfacher machen und ihn nicht mit Wechselobjektiven verwirren wollte. Ob man sich die Möglichkeit, optisch später aufzurüsten wirklich verbauen sollte, muss jeder selbst beantworten, zumal Kameras mit Wechseloptik längst nicht mehr größer, schwerer und teurer sein müssen. Damit unbeschwertes Fotografieren mit hoher Bildqualität funktioniert, sollte man auf große Sensoren und lichtstarke Objektive achten und vielleicht eher beim Zoombereich etwas zurückstehen. Eine Canon G1X Mk II oder eine Sony RX100 III liefern durchaus Spiegelreflexqualität, manche Superzoom-Knipse enttäuscht dagegen oft, gerade wenn die Teleeinstellung zu lichtschwach ist, um rauscharme Bilder zu liefern.

Systemkameras

Quelle: Olympus

Am Anfang wurden sie noch belächelt, doch mittlerweile sind sie längst eine fest Größe obwohl sie so klein sind. Um es klar zu sagen: Spiegellose Systemkameras sind in der Bildqualität erst einmal nicht besser oder schlechter als Spiegelreflexkameras. Darüber entscheidet der Sensor, die Signalverarbeitung und vor allem das verwendete Objektiv. Von den Winzsensoren bei Nikon und Pentax würden wir eher abraten da wird das auch nichts mit selektiver Schärfe und bei der ersten Vollformat Systemkamera, der Alpha 7 sollte man sich gut überlegen ob das Objektivsortiment den eigen Ansprüchen schon genügt, aber gerade bei Olympus, Panasonic und Fuji findet man hervorragende Kameras und Objektive mit deutlich weniger Gewicht. Wer allerdings Sport und Tiere fotografieren will, sollte darauf achten, eins der wenigen Modelle mit optionalem Phasen-AF zu erwischen.

Spiegelreflexkameras

Quelle: Nikon

Systemkameras mit elektronischem Sucher haben den Vorteil, die spätere Bildinformation schon vorab vom Sensor abzuzapfen. Dafür sind die optischen Sucher bei einer DSLR immer noch deutlich brillanter, erst recht wenn sie nicht so winzig wie bei den Einsteigerkameras sind. Also Augen auf beim Kamerakauf und erst durchgucken vor dem Bestellen. Gerade wenn man lange die Augen am Sucher hat wie bei der Sport- und Naturfotografie zahlt sich das aus. Auf dem Stativ kann man dagegen die LiveView-Infos direkt vom Sensor heranziehen. Dazu kommt als Vorteil die große Auswahl beim Objektivprogramm und der zumindest bei wenig Licht und schnellen Motiven auch bessere Autofokus. Jetzt darf der Spiegel nur nicht dejustiert sein. Dann klappt auch das Spiel mit der geringen Tiefenschärfe.

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