Klein, aber oho

05.09.2013 09:00:00
Typographie für kleine Bildschirme – was muss man beachten?

Die eine perfekte Typografie für eine Webseite gibt es nicht mehr: Es macht einen großen Unterschied, ob Internetseiten am Laptop, am Tablet oder gar auf dem Smartphone betrachtet werden. Was folgt daraus? Gehört zum Responsive Webdesign auch eine Responsive Typography und wenn ja, wie weit muss sie gehen?

Lesbarkeit

Je kleiner der Bildschirm, desto wichtiger wird die Lesbarkeit. Man kann auf Smartphones zwar den Zoom einsetzen, doch das schränkt den Bildausschnitt ein, ist lästig und stört den Lesefluss. Entscheidend ist also, dass eine Schriftart gewählt wird, die auch in kleinen Punktgrößen leicht zu entziffern ist. Für den Kontrast gilt dabei außerdem: Am besten lässt sich Text mit möglichst hohem Kontrast zum Hintergrund lesen vor allem bei ungünstigen Lichtverhältnissen ist das klassische Schwarz auf Weiß gefragt.

Genug Freiraum

Je kleiner die Screens der mobilen Endgeräte sind, desto positiver fällt ein ausreichend dimensionierter Weißraum auf. Man sollte nicht versuchen, möglichst viel Inhalt auf möglichst wenig Platz unter zu bringen, sondern genau das Gegenteil tun: Ausreichender Leerraum zwischen Abschnitten, Zeilen und Buchstaben sorgt dafür, dass der Nutzer den Überblick behält und die Buchstaben und Worte nicht ineinander fließen.

Responsive Typography

Quelle: Alexandra H./ Pixelio.de

Quelle: Alexandra H./
Pixelio.de Responsive Webdesign hat sich durchgesetzt. Dabei passt sich die Gestaltung einer Internetseite automatisch auf die Gegebenheiten des jeweils genutzten Endgerätes an. So wird sichergestellt, dass die Webseite auf jedem Bildschirm, unabhängig von seiner Größe, lesbar bleibt. Die Mobile-Versionen sind abgespeckt, haben ein klareres Layout, verzichten auf Hintergründe oder große Bilder. Vergessen wird dabei aber oft die Typografie. Auch sie sollte sich der Größe des Screens anpassen. Man kann zwar die gleiche Schriftart verwenden, sollte aber die Schriftgröße und den Schriftschnitt verändern.

Pixel sind passé

Hatten die Displays von Handys und Tablets früher eher eine niedrigere Auflösung, so sind sie heute gestochen scharf. Retina-Displays wie diejenigen von Apple, haben neue Maßstäbe gesetzt. Das bedeutet, dass pixelige Schriften oder Bilder der Vergangenheit angehören. Diese Tatsache gibt Webdesignern neue Freiheiten: Mittlerweile funktionieren auch Schriften auf Smartphones oder Tablets, die sich früher eher weniger geeignet haben. Gezeichnete oder eigens für mobile Endgeräte entwickelte Schriften werden die Möglichkeiten in Zukunft noch erweitern.

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