Kameralinse und -sensor putzen

20.03.2014 09:00:00
Auch Kameras müssen mal gereinigt werden. Welche Putztücher und andere Mittel sich dafür eignen.

Manche fühlen sich mit einer verdreckten Kamera erst wie ein richtiger Profi. Aber später am Bildschirm kommt dann das böse Erwachen. Es fängt mit einem kleinen Punkt an und dann werden es immer mehr. Ist der Sensor verschmutzt, kriegt Photoshop ordentlich was zu tun. Da hilft der Gang in die Werkstatt oder man greift selbst zum Hightech-Schrubber. Aber auch außen am Gehäuse finden die Feinde der Fotografie eine Angriffsfläche. Also auf in den Kampf.

Dreck weg

Quelle: Kesberger

Staub, der den Weg zur Kamera nicht findet, muss nicht entfernt werden. Allerdings ist es zugegebenermaßen etwas schwierig, seine fotografischen Aktivitäten auf Reinraumbedingungen zu beschränken. Wer vor jedem Foto fünf Minuten braucht, um seine Kamera auszuwickeln und betriebsbereit zu machen, der geht vielleicht doch zu vorsichtig an die Putzfrage heran. Allerdings gibt es Gebiete auf dieser Welt, die mehr Vorsicht verlangen. Staub lässt sich wegputzen, Regen abwischen (zumindrest von abgedichteten Kameras), aber Sand war schon immer ein gefährlicher Gegner. Am Strand lohnen sich auch zusätzliche Tüten und Einschlagtücher in der Fototasche, sonst wird das Linsentuch schnell zum Schleifpapier.

Linsenfrage

Auch Objektive lassen sich einfach schützen. Einfach einen hochwertigen! UV- oder Clearfilter aufschrauben und schon ist die Frontlinse gesichert. Solche Filter gibt es sogar mit Nanobeschichtung, damit der Schmutz leicht abperlt. Aber auch Filterverächter finden ein passendes Tuch. Die einen schwören auf klassisches Ziegenleder, die anderen auf moderne Mikrofasertücher. Nur bitte keine Hemdsärmel oder Papiertaschentücher. Das hat Ihre Frontlinse nicht verdient. Und vor dem Tuch kommt erst das Pusten. Mit einem Blasebalg lassen sich lose Teilchen leicht lösen.

Saubere Pixel

Diese stromfreie Erstbehandlung gilt auch für die Sensorreinigung. Was man wegpusten kann, kann den Sensor nicht mehr schädigen. Allerdings haben in Pixelnähe Druckluftsprays nichts zu suchen. Die Gefahr, dass das Treibmittel Rückstände hinterlässt, ist einfach zu groß. Vor dem Gang in den Reinigungsmodus sollte unbedingt der Akku aufgeladen werden. Schließlich muss der Verschluss beim Reinigen offen stehen. Falls der mangels Stromversorgung plötzlich schließt und dabei auf ein Hindernis stößt, dann kann es schnell zur immerwährenden Belichtungszeit kommen.

Sensor

Quelle: Kesberger

Zur Sensorreinigung werden viele Hilfsmittel angeboten. Manche zerstören den Sensor wenigstens nicht, andere helfen sogar. Was auf jeden Fall hilft, ist eine Sensorlupe mit LED-Beleuchtung. So sieht man vorher, wo geputzt werden muss und hinterher, ob es sich gelohnt hat. Zu den Mitteln, die sich seit Jahren bewährt haben und von vielen Werkstätten verwendet werden, zählen die Sensor Swabs von Photographic Solutions aus den USA. Hier werden ein bis zwei Tropfen der Reinigungsflüssigkeit auf jede Seite des Stäbchens getropft und dann wird einmal hin und mit der Rückseite einmal her gewischt. Fertig. Nur wer jetzt weiter wienert, hat beste Chancen auf störende Schlieren. Um den Zweiphasenwischvorgang zu ermöglichen, müssen die Stäbchen in der zum Sensor passenden Größe eingesetzt werden. Nicht billig, aber effektiv.

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