Ist HTML5 das neue Flash?

12.01.2017 09:00:00
Ist HTML5 das neue Flash? Flash-Inhalte werden zunehmend geblockt. HTML5 ist die bessere Alternative – wir erklären, warum das so ist.

Im vergangenen Jahr hat Google angekündigt, Flash-Inhalte, die auf Webseiten im Hintergrund laufen, zu blockieren. Im Februar 2017 soll es so weit sein. De facto bedeutet das eine Ablösung von Flash durch HTML5, zumindest in Googles Chrome-Browser. Google will damit auch die Entwicklung des offenen Web-Standards HTML5 vorantreiben. Doch andere Browser werden folgen.

Vorteile von HTML5

Hat mit dem Siegeszug von HTML5 wohl bald ausgedient: Adobes Flash Player
Quelle: Adobe
Mehr und mehr Nutzer gehen unterwegs ins Netz, surfen mit dem Smartphone im Internet oder rufen Inhalte auf Tablets ab. Ein Gut ist dabei besonders wertvoll: Strom. Je weniger Energie das Surfen verbraucht, desto länger hält der Akku. Flash gilt als Stromfresser – wenn es überhaupt auf mobilen Endgeräten angezeigt werden kann. HTML5 verbraucht im Vergleich dazu weniger Strom. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt, denn Flash gilt als anfälliger und enthält Sicherheitslücken, die sich Hacker zunehmend zunutze machen.

Was macht Google?

Googles Chrome zeigt nur die HTML5-Inhalte an, wenn eine Webseite sowohl HTML5 als auch Flash anbietet. Flash wird dann unterdrückt. Lediglich im Fall von ausschließlichen Flash-Inhalten werden diese noch wiedergegeben. Es ist absehbar, dass Webdesigner deshalb vollständig auf HTML5 umsteigen, um sicher zu gehen, dass ihre Botschaften bei den Nutzern auch ankommen. Jüngsten Informationen zufolge soll die Verwendung von HTML5 in der Version Chrome 56 zum Standard werden. Sie soll im Februar 2017 veröffentlicht werden.

Und der Rest?

Auch Mozillas Firefox-Browser verzichtet wo möglich mehr und mehr auf Flash-Inhalte. Selbst Adobe, Entwickler von Flash, empfiehlt für das Webdesign seit Dezember 2015 den Einsatz von HTML5. Ein Rat, der Bände spricht.

In der Übergangsphase

Für die Dauer einer Übergangsphase macht Google Chrome noch Ausnahmen bei der Unterdrückung von Flash-Inhalten.
Quelle: Google
Nutzer der aktuellen Chrome-Version von Google müssen die Anzeige von Flash-Inhalten in Zukunft einmalig bestätigen. Ab Oktober 2017 ist geplant, dass alle Webseiten die Zustimmung vom Nutzer einholen müssen, wenn Flash-Inhalte aktiviert werden sollen. Es gibt jedoch eine Whitelist, die zunächst für ein Jahr gültig ist und die Ausnahmen umfasst. Unter ihnen sind Amazon, Facebook und Youtube.

Fazit

Der Umstieg von Flash auf HTML5 bietet wesentliche Vorteile. Das Surfen im Web wird sicherer schneller und kostet weniger Akkuleistung. Höchste Zeit für Webdesigner, sich mit HTML5 auseinander zu setzen – wenn sie es nicht schon längst getan haben.

 

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