Interaktivität mit Apache Flex

13.07.2017 09:00:00
Apache Flex, früher Adobe Flex, hat den Ruf als „neues Flash“. Was kann die Software und wie nutzt man sie am besten?

Mit Apache Flex hat Adobe ein Software Development Kit (SDK) konzipiert, das sich gezielt an Software-Entwickler wendet. Mit dem SDK lassen sich beispielsweise interaktive Benutzeroberflächen umsetzen. Mittlerweile hat Adobe die Technik an die Apache Software Foundation übergeben, wo sie weiterentwickelt wird. Wir nennen die Vorteile und Nachteile von Apache Flex.

Was kann Apache Flex?

Quelle: Apache Flex
Mit Apache Flex werden interaktive Benutzeroberflächen umgesetzt, die auch unter dem Schlagwort „Rich Internet Applications“ bekannt sind. Flex greift dabei auf die Markup-Sprache MXML und auf die Progammiersprache Action Script zurück. Mit dem Flash Builder gibt es eine professionelle Umgebung für das Entwickeln der Apache Flex-Anwendungen. Der Builder ist kostenpflichtig, vereinfacht jedoch die Arbeit, vor allem bei umfangreichen und verschachtelten Projekten. Die Standard-Version kostet rund 225 Euro im Adobe-Shop, die Premium-Version rund 615 Euro.

Funktionsweise

In der Flex-Bibliothek sind bereits vordefinierte Komponenten abgelegt, die für die Erstellung von eigenen Applikationen verwendet werden können. Der so genannte Compiler bringt die beiden Sprachen MXML und Action Script zusammen. Die fertigen Dateien liegen im SWF-Format vor und können so in die Webseiten eingebunden werden. Diese Daten liest der Flash-Player aus.

Vorteile

Apache Flex, ehemals Adobe Flex, soll das Programmieren vereinfachen.
Quelle: Markus Spiske / Unsplash
Anwendungen, die mit Apache Flex umgesetzt wurden, laufen plattformunabhängig und direkt auf dem Client. Voraussetzung ist jedoch weiterhin die Installation des Flash-Players. Die Quelle des Software Development Kits ist offen, die Flexibilität dadurch gegeben. Auf der Webseite von Apache Flex stehen viele hilfreiche Tools zur Verfügung; das Angebot wird ständig erweitert. Dokumentationen und Videos helfen dabei, eigene Projekte erfolgreich umzusetzen.

Nachteile

Der Flash Builder, der als Entwicklungsumgebung vorgesehen wird, ist kostenpflichtig. Alternativen sind jedoch vorhanden, beispielsweise Flash Develop. Ein weiterer Nachteil ist, dass die HTML-Ausgabe nur unzureichend unterstützt wird. Zudem erfordert das erstmalige Laden der Daten auf den Client Zeit.

 

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