Immer im Blick

24.01.2013 09:00:00
Die Blickreihenfolge von Menschen, die eine Webseite betrachten, lässt sich vorhersagen. So nutzt man dieses Wissen fürs Webdesign.

Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit dem Blickverhalten im Internet, sie betreiben Eye Tracking. Dabei wird untersucht, wie wir eine für uns unbekannte Internetseite betrachten. Wohin führt der Blick zuerst, an welchen Elementen bleibt er hängen? Die Ergebnisse zeigen, dass es Standards beim Blickverhalten gibt.

Schema F

Die Art und Weise, wie User mehrheitlich auf Webseiten reagieren, lässt sich an einem Buchstaben festmachen: F. Demnach betrachten die Anwender die Webseite unbewusst zuerst oben horizontal von links nach rechts. Anschließend gleitet der Blick weiter nach unten zu einem Ankerreiz, um dann noch einmal einen Schlenker nach rechts zu machen. Letztlich geht der Blick dann nach unten zum Text- bzw. Seitenende. Mit diesem Muster werden die wesentlichen Elemente und Informationen abgetastet. Ganz oben könnte also die Überschrift stehen, vertikal wichtige Gliederungen und anschließend horizontal noch einmal eine weitere Botschaft.

Das goldene Dreieck

Ein weiteres plastisches Beispiel, um das Blickverhalten im Internet zu beschreiben, ist das goldene Dreieck. Es gilt vor allem bei den Einträgen von Suchmaschinen: Anwender beachten demnach den obersten Sucheintrag am meisten und lassen in ihrer Aufmerksamkeit umso mehr nach, je weiter es in der Liste nach unten geht. Da überrascht es wenig, dass Firmen sehr viel Geld für Suchmaschinenoptimierung ausgeben. Ihr Ziel: In den Resultaten ganz oben stehen.

Suchen

Eine weitere Studie, veröffentlicht auf usabilityblog.de, beschäftigt sich mit dem unterschiedlichen Blickverhalten von Suchern und Surfern. Wer gezielt ein Produkt oder eine Information auf den Webseiten sucht, lässt sich von Bildern wenig beeindrucken. Sucher halten eher Ausschau nach Schlagworten und Überschriften. Sie versuchen, über die Navigation oder die Gliederung zur gewünschten Information zu gelangen.

oder surfen?

Ganz anders dagegen die Surfer. Wer sich auf Webseiten treiben lässt, sich einfach mal umschauen möchte, verharrt beim Betrachten vor allem bei Bildern. Hier ist der Text zweitrangig, die Abbildungen dienen als Inspiration und verleiten zum Weiterklicken. Gute Webseiten vereinen also alle Elemente: Bilder, die neugierig machen, und Text, der informiert. Kommt noch eine sinnvolle Gliederung und Navigation hinzu, lassen sich die Blicke der User besonders leicht einfangen.

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