Hüten und bewahren

11.12.2014 09:00:00
Durch ein Follow-Up werden kreative Ideen protokolliert und bewahrt – um sie später nutzen zu können.

Jeder kennt das Phänomen: Man macht sich Gedanken über ein Problem, findet viele Lösungen, kann aber nicht alle umsetzen. Die anderen Einfälle gehen verloren. Das muss nicht sein: Kreative sollten Followups nutzen, um ihre Ideen zu konservieren. Zu einem späteren Zeitpunkt hervorgeholt, können sie ein wertvolles Reservoir sein.

Protokollieren und dokumentieren

Quelle: Christian Seidel /Pixelio.de

Quelle: Christian Seidel
/Pixelio.de Egal, ob man allein oder gemeinsam mit anderen im Rahmen eines Meetings Probleme löst und kreative Ideen findet: Man sollte die Ergebnisse und die Denkwege später schriftlich festhalten – am besten direkt nachdem man sie gefunden hat. Dann sind die Gedanken noch präsent und die Erinnerung frisch. Nehmen mehrere Personen an einem Brainstorming teil, so kann man vorher einen „Schriftführer“ bestimmen, der später allen anderen ein Protokoll zur Verfügung stellt, das sie gegebenenfalls ergänzen können. Ist man alleine, können Notizen in einem eigens vorgesehenen Buch ausreichend sein. In beiden Fällen können statt Texten auch Mindmaps angelegt werden.

Gründe fürs Aufschreiben

Hält man im Brainstorming gefundene Ideen fest, selbst wenn man sie auf den ersten Blick nicht braucht, schlägt man damit mehrere Fliegen mit einer Klappe. Auch Gedanken, die nicht zur Problemlösung beitragen, werden gewürdigt und bewahrt – das respektiert alle Teilnehmer am Meeting. Manchmal stellt sich zudem heraus, dass die ursprünglich gefundene Lösung nicht realisierbar ist. Anhand der Aufzeichnungen kann schnell ein Plan B umgesetzt werden. Des Weiteren beugt man nutzlosen Diskussionen vor, die in einem „wieso haben wir nicht“ oder „hätten wir bloß“ enden. Anhand des Protokolls lässt sich klar nachvollziehen, wer welche Idee hatte und wieso sie ausgewählt wurde.

Tipps

Quelle: tom-higgins /Pixelio.de

Quelle: tom-higgins
/Pixelio.de Die Dokumentation versteht sich nicht als exakte Gesprächsaufzeichnung, sondern als Zusammenfassung. Dennoch müssen alle Einfälle mit in das Protokoll aufgenommen werden, gerade wenn sie noch während der Besprechung verworfen werden. Auch die Vor- und Nachteile von Ideen, die diskutiert werden, sollten ihren Platz in der Dokumentation finden. Je öfter man ein solches Protokoll schreibt, desto besser wird das Gespür, wie sich die Sachverhalte rasch erfassen und prägnant wiedergeben lassen.

Und danach?

Es lohnt sich, die Protokolle und Aufzeichnungen immer wieder zur Hand zu nehmen – sowohl, während das Projekt noch läuft, als auch dann, wenn es abgeschlossen ist. Man kann so überprüfen, ob vielleicht doch besser andere Ansätze nachverfolgt werden oder schauen, wie weit man am Ende von der avisierten Lösung entfernt ist, um für weitere Aufträge zu lernen. Werden ähnliche Projekte realisiert, lassen sich aus älteren Dokumentationen neue Einfälle mitnehmen oder zumindest weiter entwicklen. Kreative können sich ein ganzes Kompendium an Einfällen anlegen, auf das sie immer wieder zurückgreifen – ein eigenes „Ideenbuch“.

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