Hochzeitszeitung gestalten

17.08.2005 09:00:00
Der Klassiker unter den Hochzeitsgeschenken ist das persönlichste aller Präsente - die richtige Planung aber macht es aus ...

Es wird wieder geheiratet! Ist dann im Bekanntenkreis des Brautpaares ein DTP-kundiger Mensch, wird dieser meist zum Chefredakteur und -layouter der beliebten Hochzeitszeitung gekürt. Eine Hochzeitszeitung ist aufwändig und meist auch sehr arbeitsintensiv. Nur mit Hilfe des gesamten Freundeskreis des Brautpaares lässt sie sich verwirklichen. Zugleich ist sie aber das persönlichste Geschenk, das man sich zur Hochzeit wünschen kann - und im Digitaldruck in kleinen Auflagen bei LASERLINE schnell und günstig produziert.

Das persönlichste aller Geschenke

Grafiker und Designer erwischt es immer als erstes: Wird im Bekanntenkreis geheiratet und ist man zum Fest eingeladen, muss man sich meist auch dazu bereit erklären, die Gestaltung der obligatorischen Hochzeitszeitung zu übernehmen. Das Extrablatt zum Hochzeitstag ist aufwändig und mitunter schwer zu realisieren, aber es ist ein wundervoll persönliches Geschenk. Hier gilt die Weisheit "Nichts ist so alt, wie die gestrige Zeitung" nicht, denn die Anekdoten, Bilder und Geschichten einer Hochzeitszeitung werden eine immer bleibende Erinnerung sein. Dennoch muss eine Hochzeitszeitung ebenso genau geplant werden, wie jedes andere Druckdokument auch - es gilt Redaktionssitzungen abzuhalten, Ideen zu sammeln und vor allem auf einen Redaktionsschluss zu pochen.

Die richtige Vorbereitung

Mit der Vorbereitungsphase einer Hochzeitszeitung sollte mindestens drei Monate vor dem Trauungstermin begonnen werden. Freunde und Bekannte sollten sich zusammensetzen oder -telefonieren und sich über die Inhalte abstimmen. Lustige Fotos, möglichst aus Kinder- und Jugendtagen, sind ebenso willkommen, wie Anekdoten aus dem Leben des Brautpaares, Steckbriefe der beiden oder die Geschichte des Kennenlernens. Hierbei ist Teamwork angesagt, da nicht jeder der Freunde jedes Detail kennen kann. Fordern Sie deshalb von unterschiedlichen geladenen Gästen Beiträge zur Hochzeitszeitung an und setzen Sie einen festen Redaktionsschluss, der mindestens vier Wochen vor der Trauung liegen sollte. Erfahrungsgemäß muss man den letzten Texten und Bildern noch etwas hinterher jagen. Die Beiträge sollten witzig und lebendig sein. Tabu sind jedoch sexuelle Anzüglichkeiten und Kränkendes oder Beleidigendes. Schon manche Hochzeitszeitung wurde deshalb der Papierpresse wieder zugeführt.

Format und Inhalte festlegen

Hat man Autoren gefunden, gilt es, das Format festzulegen. Gängige Größe einer Hochzeitszeitung ist das Endformat DIN A4, einmal gefalzt aus DIN A3 erstellt. Diese Größe ist günstig in der Herstellung und lässt sich gut auf oder nach der Hochzeitsfeier lesen und aufbewahren. Meist umfasst eine Hochzeitszeitung zwischen vier und acht DIN A 4-Seiten. Weniger gebräuchlich sind DIN A5-Blätter, da sich darauf schlecht die Inhalte positionieren lassen. Diese sollten je nach gewähltem Zeitungsformat ausgesucht werden. Lehnt sich das Hochzeitsblatt mehr an eine Tageszeitung an, können Sie auch deren Inhalte kopieren: Ein Leitartikel mit Foto des Brautpaares von Seite 1 kann auf Seite 2 fortgeführt werden. Die Rubrik "Politik" kann Kommentare der Gäste zur Hochzeit wiedergeben. In der Rubrik "Lokales" lässt sich gut das Zuhause der Brautleute oder die Kirche und Feierlokalitäten beschreiben. Und natürlich dürfen auch "Sport", "Urlaub", das Tageshoroskop und ein Anzeigenteil nicht fehlen. Daneben machen sich Gewinnspiele und Psychotests, Karikaturen oder eine Foto-Lovestory und Liebesgedichte oder -zitate (Beispiele finden Sie unter www.online-hochzeitszeitung.de) immer gut.

Satz und Druck

Berechnen Sie für die redaktionelle Nachbearbeitung der eingereichten Texte und Bilder mindestens eine Woche ein. Viele sind das Schreiben von derartigen Beiträgen nicht gewöhnt, zudem sollten Stil und Inhalt immer ganz persönlich auf das Paar zugeschnitten sein. Auch die Bildscan, -retusche und eventuelle -montagen benötigen ihre Zeit. Für den Satz einer Hochzeitszeitung eignen sich die gängigen DTP-Programme wie InDesign, QuarkXPress, Freehand und CorelDraw hervorragend. Vom Umfang her rangieren Hochzeitszeitungen zwischen vier und acht Seiten DIN A4, weshalb Sie das Dokument entsprechend anlegen sollten. Ist dann alles gesetzt und fertig für den Druck eignet sich das Digitaldruckverfahren besonders, denn für die Auflage können Sie von etwa Dreiviertel der geladenen Gäste plus dem Hochzeitspaar und Ihren eigenen Exemplaren ausgehen, so dass die 100-150 Stück nicht überschritten werden. Für derartige Kleinauflagen ist der Digitaldruck geradezu prädestiniert. Bei LASERLINE können Sie diesen jetzt auf der neuen Digitaldruckmaschine Kodak Nexpress für Ihre Druckaufträge produzieren lassen - in Farbe oder Schwarz-Weiß und mit den drei Lackvarianten Hochglanzlack, Mattlack oder die dezente partielle Mattlackierung zur Auswahl!

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