Herausforderung Monitorkalibrierung

10.04.2005 09:00:00
Die Kalibrierung von Monitoren war früher teuren Systemen vorbehalten. LASERLINE testete für sie das erschwingliche ColorVision Spyder2Pro Studio und verlost ein Exemplar ...

Die richtige Darstellung von Farben ist nicht nur für Grafiker inzwischen zur wichtigen Arbeitsvoraussetzung geworden. Auch Fotografen sind durch die zunehmende Digitalisierung inzwischen Fotograf, Fotolaborant und Lithograf in einer Person.

Denn heutzutage kann ein vollausgestatteter Arbeitsplatz für wenige tausend Euro technisch alle Schritte des professionellen Workflows zwischen Aufnahmen und Druckausgabe abdecken. Entsprechend erwarten die Kunden das farbverbindliche Arbeiten des Fotografen.

Wozu Farbmanagement?

Doch die Bilder auf dem Monitor sehen meist anders aus als bei der Aufnahme - ganz zu schweigen vom Ausdruck. Technisch gesehen ist dabei das Problem, dass drei vollkommen unterschiedliche Technologien aufeinander abgestimmt werden müssen. Die große Anzahl an Farb-Nuancen im Chip der Kamera kann ein RGB-Monitor nicht wiedergeben und der Farbauftrag auf unterschiedliche Papier im Druck bringt wiederum andere Ergebnisse hervor. Um deshalb eine einigermaßen einheitliche Farbwiedergabe zu erhalten, muss man die im Produktionsprozess eingebundenen Geräte miteinander abgleichen - eine zentrale Aufgabe des Farbmanagements.

Profile

Der Abgleich der Geräte untereinander wird über spezielle Profile vorgenommen, welche die Besonderheiten der Kamera, des Monitors oder der Umgebung beschreiben. Denn je nachdem ob ein Monitor in Normlicht steht, von Tagessonne "beschossen" oder in einer Umgebung mit künstlichem Licht benutzt wird kann sich die Farbwiedergabe unterscheiden. Die Profile für diese jeweilige Situation können Anwender entweder mühsam per Hand erstellen - und stimmen im Anschluss nie wirklich mit den Gegebenheiten überein - oder man misst über eine spezielle Messsonde namens "Colorimeter" die Farbwerte des Monitors aus und gleicht mit einer speziellen Software eventuelle Farbstiche oder Leuchtkraftverluste aus. Diese Methode ist vor allem deshalb zu empfehlen, weil Monitore im Laufe der Zeit einer schleichenden Abnutzung unterliegen, aufgrund derer man von Zeit zu Zeit das Monitorprofil aktualisieren sollte, um den technischen Gegebenheiten zu entsprechen.

Eigenes Farbmanagement

Im Gegensatz zur Situation vor ein paar Jahren hat sich auch der Preis für den Einstieg ins Farbmanagement erheblich verringert. Colorimeter und Kalibrationssoftware sind inzwischen ab knapp 200,- EUR mit guten Ergebnissen zu erhalten. Tests in diversen Fachzeitschriften (z.B. Mac Life, ProfiFoto oder FotoTechnik International) ergaben, dass vor allem das von ColorVision erhältliche Spyder2 Pro Studio besonders gute Ergebnisse bei einfacher Handhabung erbringt. Deshalb schaute sich LASERLINE das für 299,- EUR erhältliche Spyder2 Pro Studio genauer an und testete es im Arbeitsalltag.

Test ColorVision Spyder2Pro Studio

Als erstes bestach unsere Techniker im PrePress-Bereich die einfache Handhabung durch den Software-Assistenten, der mit einer Schritt- für Schrittanleitung auch dem Einsteiger die Monitorkalibrierung erlaubt. Nach nur 15 Minuten war die Messung vollständig und im Vorher-/Nachher-Vergleich, den die Software anbietet, war der Erfolg deutlich zu erkennen. Die Pro-Version verfügt zudem über die Möglichkeit, mehrere Monitore eines Studios oder Systems zugleich zu kalibrieren. An einem Arbeitsplatz mit drei Bildschirmen funktionierte das hervorragend und der visuelle Test war erstaunlich, denn die Weißpunkte auch innerhalb von LCD- und Röhrenmonitoren werden exakt aufeinander eingepasst. Die Software bestimmt automatisch die effektivste Methode für den Weißpunkt-Abgleich, wodurch ein optimales Resultat mit dem größtmöglichen Farbraum sichergestellt wird. Für mobile Geräte sind zudem unterschiedliche Profile festzulegen, so dass in unterschiedlichen Umgebungen optimale Ergebnisse erzielt werden können. Das System ist auf CRT- und LCD-Monitoren unter Windows (2000/XP) und Mac OS X (ab 10.2) einsetzbar. Unterstützt wird Adobe Photoshop (Windows ab 5.5, Mac ab 7) oder Photoshop Elements.

ColorVision Spyder2Pro Studio zu gewinnen

ColorVision Spyder2Pro Studio setzt gegenüber älteren Messgeräten eindeutig neue Standards bei der Monitorkalibrierung. Zu einem erschwinglichen Preis ist Farbmanagement damit jedermann möglich. LASERLINE-Kunden haben deshalb jetzt einmalig die Möglichkeit, ein Spyder2Pro Studio von ColorVision im Wert von 299,- EUR zu gewinnen. Beantworten Sie uns einfach folgende Frage:

Auf welchen Monitoren ist das Spyder2Pro Studio einsetzbar?

Senden Sie die richtige Antwort bitte bis 14. April 2005, 15 Uhr an gewinnspiel @ laser-line.de unter Angabe einer Lieferanschrift und gewinnen Sie ein Spyder2Pro Studio! Mit der Einsendung der Antwort erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass im Falle eines Gewinns Ihr Name und Wohnort von LASERLINE veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird von uns im LASERLINE-Newsletter am 19. April 2005 bekannt gegeben und erhält zeitgleich den Gewinn zugesandt.

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