Gute Daten, guter Druck

16.03.2017 09:00:00
Durch die richtige Erzeugung von Druckdaten wird die Voraussetzung für ein gutes Druckergebnis geschaffen.

Gestalter legen mit ihrer Arbeit in der Druckvorstufe die Basis für fertige Drucksachen. Dabei gibt es im Bereich Prepress durchaus einige Stolperfallen, die beachtet werden müssen - aber auch Kniffe, die sich positiv auswirken. Wir geben zehn Tipps, mit denen Designer aus ihren Layouts im Druck das Beste herausholen können.

Strukturiert arbeiten

Akkurates Arbeiten ist Voraussetzung für gute Resultate.
Quelle: Konstantin Gastmann / Pixelio.de
Nichts ist ärgerlicher, als wenn falsche Daten in den Druck gehen, eine veraltete Version zum Beispiel. Dem kann man Abhilfe schaffen, indem man entweder entsprechende Software benutzt, oder Dateien eindeutig nach einem festen System kennzeichnet, das idealerweise ein Kürzel für den entsprechenden Kunden umfasst. Namen wie „Version 13.4 neu final“ stiften nur Verwirrung.

Abläufe kennen

Wer ist in der Druckerei der richtige Ansprechpartner? Welchen Prüfungen werden Daten dort unterzogen und welchen nicht? Mit welchen Profilen arbeitet der Druckdienstleister? Es empfiehlt sich, mit der Druckerei regelmäßig Rücksprache zu halten, falls sich Standards oder Abläufe ändern. Wer eng mit seinem Druckdienstleister kooperiert, kann Fragen auf dem kurzen Weg klären.

Texte Korrekturlesen

Rechtschreibfehler müssen nicht sein.
Quelle: Claudia Hautumm / Pixelio.de
Gestalterische Sorgfalt beginnt bei kleinen Objekten, zum Beispiel Texten, auch wenn sie lang sind. Sie sollten sorgfältig und am besten von jemandem, der dafür ausgebildet wurde, Korrektur gelesen werden. Oft möchte auch der Kunde noch einen Blick auf die Texte werfen, bevor sie in den Druck gehen.

Schriftarten checken

Verwendet ein Auftraggeber eine bestimmte Hausschrift oder eigene Farben für die Corporate Identity, müssen diese verwendet und in das Dokument eingebettet werden. Es empfiehlt sich, die Druckdatei noch einmal zu prüfen, ob Schriften nicht fälschlicherweise ersetzt wurden. Gleiches gilt für das Logo.

Bildschirme regelmäßig kalibrieren

Nur regelmäßig kalibrierte Bildschirme arbeiten farbgetreu.
Quelle: O. Fischer / pixelio.de
Farbmanagement ist ein wichtiges Thema in der Druckvorstufe. Das möglichst farbgetreue Arbeiten funktioniert aber nur dann, wenn die verwendeten Monitore regelmäßig kalibriert werden. Man kann entsprechende Erinnerungen einstellen. Mindestens einmal im Monat sollte diese Aufgabe erledigt werden.

Preflight-Software nutzen

Vor dem „Flug“ - also dem Druck - prüfen Preflight-Programme die Druckdaten noch einmal auf Herz und Nieren. Diese Zeit sollte man unbedingt investieren, denn die Software gibt anschließend einen detaillierten Bericht über mögliche Fehlerquellen aus, den man Schritt für Schritt abarbeiten kann. Ein gängiges Programm ist beispielsweise Flightcheck von Markzware. InDesign verfügt ebenfalls über ein Preflight-Tool.

Proofs erstellen lassen

Gerade bei aufwändigen Projekten sollte man die Kosten für einen Proofdruck der Druckerei nicht scheuen. Er zeigt unter den originalen Druckbedingungen, wie das Druckprodukt später aussieht. Fehler, falsche Farben, Schriften oder Versäumnisse im Layout lassen sich so aufspüren.

Richtiges Dateiformat wählen

Das Format der Wahl für den Datenaustausch ist PDF.
Quelle: Adobe
LASERLINE bevorzugt für den Datenaustausch PDF- und JPG-Dateien. Sie haben zwei Vorteile: Sie bieten die höchste Sicherheit bei der Verarbeitung und das bei einer relativ geringen Dateigröße. Native Dateien sollten nicht oder nur nach Rücksprache angeliefert werden.

Korrekte Einstellungen vornehmen

Je nach Ausgangssoftware läuft die korrekte Erzeugung von Druckdaten im PDF-Format anders ab. Die Exportfunktionen, die in Programmen aus Adobes Creative Suite oder in QuarkXPress hinterlegt sind, arbeiten in der Regel einwandfrei, wenn man die richtigen Einstellungen vornimmt. Detaillierte Informationen dazu gibt es hier.

Wissenswertes zu Bildern

Die Mindestauflösung von Bildern sollte 300 ppi betragen, bei feineren Druckrastern entsprechend mehr - bis hin zu 600 ppi. Achtung: Werden die bereits angelegten Bilder im Layout im Nachhinein vergrößert, verringert sich gleichzeitig die Auflösung. JPEG-Dateien sollten immer in der höchstmöglichen Qualitätsstufe gesichert werden.

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