Grafik ≠ Kommunikation ≠ Medien

22.03.2018 09:00:00
Früher studierte man Grafikdesign, heute Kommunikationsdesign. Und was ist mit Mediendesign? Das studiert man heute auch. Worin liegen die Unterschiede? Und wo arbeitet der Designer danach?

Drei Begriffe, drei Definitionen: Grafikdesign ist nicht Kommunikationsdesign ist nicht Mediendesign. Aber die Unterschiede sind unterschiedlich groß. Im Wesentlichen geht es dabei darum, was man designt.

Kommunikationsdesign

Arbeitsplatz
Quelle: scyther5 (iStock)
Deswegen ist der Unterschied zwischen Grafik- und Kommunikationsdesign vergleichsweise gering. Grafikdesign ist der ältere Begriff und bezieht sich auf das Gestalten von Printprodukten – weil es früher Logos, Werbebroschüren, Zeitschriften oder Plakate nur gedruckt gab. Heute sind es auch Messestände oder Verpackungen, die designt werden wollen. Und als Webseiten und Apps sowie digitale Formate wie PDFs hinzukamen, kam der neue Studienbegriff Kommunikationsdesign auf. Er spiegelt die Beziehung zwischen Unternehmen, die sich präsentieren und damit werben wollen, und dem Kunden wider. Kommunikation ist dafür das moderne Schlagwort, gern spricht man auch von visueller Kommunikation.

Mediendesign

Mediendesign hat einen digitalen Schwerpunkt. Es geht beispielsweise auch um das Programmieren von Webseiten und Apps, was ein Kommunikationsdesigner eher nicht lernt. Auch interaktive Designs kennzeichnen diesen Studiengang oft. Allerdings sind die Begriffe nicht mit den strengen Bezeichnungen, wie sie Lehrberufe haben, zu vergleichen und bieten für die Hochschulen mehr Spielräume. Welche Inhalte sie genau anbieten, unterscheidet sich dementsprechend. Es gibt je nachdem klare Unterschiede oder auch Überschneidungen. Ein genauer Blick in die Studieninhalte lohnt sich, um genau das zu finden, was einem Spaß macht.

Berufsalltag

Grafiker
Quelle: anyaberkut (iStock)
Weil sich die Bereiche, die man studieren kann, überschneiden, arbeiten die verschiedenen Designer oft in ähnlichen Unternehmen. Im Wesentlichen sind es Agenturen oder Verlage/Medienhäuser, die einen Bedarf haben. Aufgrund der online getriebenen Nachfrage nach mehr Service sind es aber auch Druckereien, weil sie für ihre Kunden ebenfalls Medien gestalten. Nicht zu vergessen, dass es sich für große Unternehmen oft lohnt, eigene Kommunikationsabteilungen zu haben. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen haben sich gerade im Agenturbereich entsprechende Schwerpunkte herausgearbeitet: Es gibt PR-, Werbe-, Medien-, Kommunikations- oder auch Webagenturen. Was genau sie allerdings anbieten, muss man sehr genau erfragen. Trennschärfe, was die Bezeichnungen angeht, gibt es nicht immer. Man kann sich aber mit beiden Schwerpunkten auch als Freelancer selbstständig machen. Je nachdem, wo man arbeitet, muss man sich im Alltag nicht nur mit dem Designen befassen, sondern auch strategische Fragen beantworten können. Wenn es nämlich um Werbe- beziehungsweise Gestaltungskonzepte geht.

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