Gradationskurven in Photoshop

17.04.2008 09:00:00
Die Gradationskurve ist eines der wichtigsten Hilfsmittel in Adobe Photoshop. Wie ist die Kurve aufgebaut und welche Korrekturen lassen sich mit ihrer Hilfe erledigen?

Mit Hilfe von Gradationskurven können Farben korrigiert, der Bildkontrast eingestellt und Duplexbilder erzeugt werden. Daher ist die Kurve eines der wichtigsten Hilfsmittel in Adobe Photoshop. Der Begriff „Gradation“kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Abstufung“. Die Gradationskurve stellt die Tonwertabstufungen eines Bildes dar.

Die Darstellung

Die Gradationskurve wird in Adobe Photoshop über die Auswahl „Bild“, „Anpassungen“, „Gradationskurve“geöffnet. Alternativ kann sie über die Kombination „Strg“und „M“unter Windows oder „Apfel“und „M“unter Mac erreicht werden. Im Mittelpunkt des Dialogs steht die Kurve selbst, die mit einem Gitternetz hinterlegt ist. Die waagrechte Achse steht für die Werte des unkorrigierten Eingangsbilds, die senkrechte für die Tonwerte des korrigierten Ausgangsbilds. Auf den Achsen liegen auch die Grauskalen, die die Position der Tonwerte anzeigen. Die genauen Tonwerte werden darüber hinaus in den Feldern „Ausgabe“und „Eingabe“dargestellt.

Verschiedene Farbmodi

Die Gradationskurve lässt sich bearbeiten, indem man mit der Maus die Steuer- und Ankerpunkte verschiebt. Wird die Kurve im RGB-Modus nach oben bewegt, so wird das Bild heller. Im CMYK-Modus gilt genau das Entgegengesetzte: Hier wird das Bild heller, wenn man die Kurve nach unten bewegt. Graustufenbilder verhalten sich genau so wie Bilder im CMYK-Modus.

Gradationskurven bearbeiten

Die Kurve kann mit zwei Möglichkeiten bearbeitet werden: Zum einen durch das bereits erwähnte Klicken und Ziehen von Steuer- und Ankerpunkten. Dadurch wird die vorhandene Gradationskurve modifiziert. Das wellenförmige Symbol im Dialog links oben schaltet dagegen in den Freihand-Modus. Hier können Gradationskurven frei gezeichnet werden. Das kommt vor allem bei Bildverfremdungen in Frage.

Weitere Anzeigeoptionen

Im Dialog erscheint unten das Feld „Kurven-Anzeigenoptionen“. Es öffnet ein weiteres Menü. Hier können die einzelnen Farbkanäle angezeigt werden, falls sie einzeln bearbeitet wurden. Auch ein Histogramm lässt sich unter die Kurve legen. Allerdings wird es nicht automatisch aktualisiert und gilt auch nur für die momentan aktive Ebene.

Tipps für Gradationskurven

Die Steigung der Kurve sollte bei Bearbeitungen stets beibehalten werden, da sonst die Zeichnung des Bildes verloren geht. Photoshop ermöglicht es außerdem, bis zu 14 Steuerpunkte auf einer Gradationskurve zu setzen. Schon ab drei Punkten wird es jedoch schwierig, die Steigung beizubehalten. Deshalb sollten so wenige Punkte wie möglich verwendet werden. Vorsicht ist auch geboten, wenn die Eckpunkte der Kurve verschoben werden: Dadurch wird automatisch auch der Schwarz- beziehungsweise Weißpunkt verschoben. Das wird aber besser mit dem Werkzeug Tonwertkorrektur erledigt.

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