Gebrauchte Software

02.07.2009 09:00:00
Die Anschaffung von Programmen ist teuer: Die Preise gehen nicht selten in die Tausende. Daher bieten einige Unternehmen gebrauchte Programme an. Was steckt dahinter?

Eine Silberscheibe kann tausende Euro wert sein: Nämlich dann, wenn auf der CD oder DVD ein Softwareprogramm gespeichert ist. Ob Creative Suite von Adobe oder XPress von Quark: Die Programme haben ihren Preis, auch das Aufrüsten auf neuere Versionen ist oft nicht billig. Lohnt es sich daher, in gebrauchte Software zu investieren?

Was dahinter steckt


Quelle: Ulf Heinrich
(Pixelio) „Gebrauchte Software“ beinhaltet Lizenzen, die ein anderer Anwender zuvor genutzt und wieder zurückgegeben hat. Auf diese Weise lässt sich theoretisch die Hälfte vom Kaufpreis einsparen. Angeboten werden die Programme von speziellen Anbietern, aber auch unter der Hand direkt vom Erst- zum Zweitanwender. Auch Software, die im Handel nicht mehr erhältlich ist, lässt sich auf diese Weise kaufen. Die Anbieter von gebrauchter Software werben oft damit, dass die Programme im Gegensatz zu physischen Gegenständen keinem Verschleiß unterliegen. Die Rechtslage allerdings ist nicht ganz einfach.

Usedsoft

Einer der bekanntesten Anbieter auf dem Markt für gebrauchte Software ist das Unternehmen Usedsoft, das 2003 gegründet wurde. Die Schweizer kaufen gebrauchte Software an und verkaufen die erworbenen Lizenzen weiter. Wer Interesse daran hat, muss telefonisch oder per E-Mail mit dem Unternehmen in Kontakt treten – das genaue Angebot wird nicht im Internet veröffentlicht.

Preo Software Remarketing


Quelle: Peter
Kirchhoff (Pixelio) Auch die Firma

Preo Software Remarketing hat sich auf gebrauchte Programme spezialisiert. Ansässig ist das Unternehmen in Hamburg. Über ein spezielles Internetportal kann nach gebrauchter Software gefahndet werden – genaue Preise werden jedoch nicht veröffentlicht. Auch hier ist für detaillierte Informationen der Kontakt zum Anbieter nötig.

Weitere Anbieter

Zu den weiteren Firmen, die mit gebrauchten Software-Lizenzen handeln, gehören unter anderem Universal Software Center, Secondsoft und Softstage. Beim Kauf sollten Anwender jedoch gut aufpassen.

Vorsicht!


Quelle: Stachelbaerle
(Pixelio) Auf dem Markt tummeln sich teilweise unseriöse Anbieter und manche Offerten sind schlicht illegal. In einem jüngsten Urteil haben Münchner Richter enge Grenzen für die rechtlich einwandfreie Weitergabe von Softwarelizenzen gezogen. Demnach ist der Handel nur zulässig, wenn der Hersteller die Weitergabe nicht wirksam untersagt hat. Außerdem ist es entscheidend, ob die Software online, durch einen Download, oder offline, auf einem Datenträger, veröffentlicht wurde. Die Weitergabe von Software, die online angeboten wird, ist immer untersagt. Wird ein Programm auf einem Datenträger weitergegeben, muss der ursprüngliche Nutzer alle Bestandteile von seinem Rechner entfernen. Auch der Rückbehalt einer Sicherungskopie ist unzulässig.

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