Freistellen mit Adobe CC: InDesign und Photoshop

27.09.2018 10:00:00
Das Freistellen von Objekten erledigen viele in Photoshop direkt. Dank Adobe CC lassen sich aber auch in InDesign und Co. Objekte direkt freistellen.

Nicht erst seit Adobe CC arbeiten die in der Grafik-Suite enthaltenen Programme eng zusammen. Doch mit der Cloud wurde die Zusammenarbeit weiter verbessert.

Deshalb lassen sich etwa in InDesign CC gesetzte Bilder und Objekte direkt bearbeiten, etwa durch Erstellen und Anwenden eines Beschneidungspfads.

Kanten eines Objekts auswählen

Nachdem man die Kanten suchen lassen hat, erstellt InDesign nun einen Pfad an den von ihm erkannten Kanten.
Quelle: Charlotte Erdmann
Haben Sie in InDesign ein Objekt platziert und wollen dieses freistellen, wählen Sie einfach das Objekt aus.

Im Menü „Objekt“ wählen Sie nun „Beschneidungspfad“ und „Optionen“. Im sich öffnenden Fenster wählen Sie unter „Art“ „Kanten suchen“ aus.

InDesign erstellt nun einen Pfad an den von ihm erkannten Kanten. Wenn Sie die Vorschau aktivieren, können Sie die Kanten sehen und mit den Angaben bei „Schwellenwert“ und „Toleranz“ eine genauere Trefferquote erzielen.

Wenn Sie „Innenkanten einschließen“, wird der Innenraum des Rahmens mit in die Auswahl übernommen. Mit „Umkehren“ drehen Sie die Auswahl um. Mit Bestätigen von „OK“ wird das Objekt freigestellt.

Über einen voreingestellten Beschneidungspfad freistellen

Über einen voreingestellten Beschneidungspfad freistellen
Quelle: Charlotte Erdmann
Um auf Nummer sicher zu gehen oder um einen in Photoshop bereits erstellten Beschneidungspfad zu nutzen, sollten Sie vor dem Freistellen in der Ebenen-Palette eine neue Ebene erstellen sowie einen Rahmen.

Die Fläche des Rahmens wird eingefärbt und die Hintergrundebene gesperrt. Auf diese Ebene platzieren Sie das Bild und duplizieren die Ebene, wobei die zuvor erstellte wiederum gesperrt wird.

Wählen Sie nun „Objekt“ > „Beschneidungspfad“ > „Optionen“ > „Art“. Nun lässt sich der bereits unter Photoshop erstellte Pfad auswählen und anwenden.

Am Ende deaktivieren Sie einfach alle nicht benötigten Ebenen unter „Objekt“ > „Objektebenenoptionen“.

Photoshop als Alternative

Mitunter sind die Beschneidungspfade in InDesign weniger genau zu justieren als in Adobe Photoshop. Deshalb kann auch ein Weg sein, über Photoshop das Freistellen zu beginnen.

Wandeln Sie dazu in Photoshop die Hintergrundebene des freizustellenden Bildes in eine freie Ebene um und löschen Sie den Hintergrund, indem Sie ihn auswählen und „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“ wählen.

Die abgespeicherte Datei kann nun in InDesign geöffnet und eingepasst oder vergrößert und verkleinert werden.

Nachdem es positioniert ist, können Sie bei Bedarf – allerdings nur, wenn die Objekte vor einem weißen Hintergrund stehen – die Deckkraft reduziert werden.

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