Freies Zeichnen mit Stift und Papier

31.08.2017 09:00:00
Das Zeichnen per Hand macht den Kopf frei für neue Ideen. Wir zeigen einfache Übungen, die einen Kreativitätsschub auslösen können.

So sehr uns Internet, Software und digitale Geräte das Leben erleichtern: Manchmal lohnt es sich, ganz konventionell einen Stift und ein Blatt Papier in die Hand zu nehmen und einfach drauflos zu zeichnen. Wer verlernt hat, wie das geht oder neue Ideen sucht, dem zeigen wir drei praktische Übungen, die wieder mit dem Zeichnen vertraut machen.

Rettet die Handschrift!

Zeichnen wie früher als Kind fördert die Kreativität und sorgt für eine Pause vom digitalen Alltag.
Quelle: rawpixel.com / Unsplash
Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt etwas mit einem Stift zu Papier gebracht? Selbst Einkaufszettel werden heutzutage oft digital am Smartphone verfasst oder vom Laptop auf eben dieses geladen. Briefe sind fast ausgestorben, höchstens wir tippen sie am Computer und auch E-Mails werden über die Tastatur ins Eingabefeld geklopft. Die Handschrift stirbt mehr und mehr aus, was nicht nur schade, sondern fast schon gefährlich ist. Wenn wir etwas mit einem Stift niederschreiben, ist das Gehirn ganz anders bei der Sache, als wenn wir Tastaturknöpfe bedienen. Die Informationen werden besser und nachhaltiger verarbeitet. Zudem fördert das Schreiben oder Zeichnen per Hand die Kreativität.

Übung 1: Einfach mal loskritzeln

Per Kugelschreiber skizziert: Diese Einladungskarte entwickelte unser Auszubildender für Mediengestaltung für ein Sommerfest.
Quelle: Till Schermer / LASERLINE
Die erste Übung ist im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht und erfordert keine Vorbereitung: Malen wie im Kindergarten oder in der Schule. Je nachdem, wie die persönlichen Vorlieben oder das vorhandene Material sind, kann man mit Kugelschreiben, Filz- oder Bleistiften ein beliebiges Motiv zu Papier bringen. Schönheit ist dabei zweitrangig, es darf ruhig so richtig gekritzelt werden, um wieder ein Gefühl für das Medium Papier, den Stift in der Hand und das Zeichnen an sich zu bekommen.

Übung 2: Ein Gefühl für Formen

Aus der Skizze wird ein fertiges Produkt: Hier ist die Einladungskarte mit Beschnittmarken zu sehen, vor der Produktion zur DIN A6 Postkarte.
Quelle: Till Schermer / LASERLINE
Um dreidimensionale Gegenstände abstrahieren und zweidimensional zeichnen zu können, hilft eine weitere Übung. Dabei stellt man einen beliebigen Gegenstand so vor eine Lampe, dass er angestrahlt wird und einen Schatten wirft, am besten auf eine weiße Wand. Diesen Umriss zeichnet man dann nach, bevor man ein weiteres Objekt wählt und genauso verfährt. Ziel ist es, die wesentlichen Dinge zu erkennen, Formen zu fühlen und den Weg von der Vorlage zum gezeichneten Element wieder zu lernen.

Übung 3: Erfindungsgeist beweisen

Für die dritte Übung nimmt man ein Buch, einen Film, ein berühmtes Gemälde – irgendetwas, dass den Zeichnenden beeindruckt hat und in das er sich einfühlen kann. Ausgehend von der Geschichte, die Buch, Film oder Bild erzählen, erfindet man nun ein Monster, das zu dieser Story passt und Teil der Handlung ist oder sich ins Gemälde einfügt. Zuerst nimmt das Monster im Kopf Form an, anschließend auf dem Papier. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Diese Übung fördert die Kreativität und macht außerdem noch sehr viel Spaß – übrigens auch im Team.

 

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