Fotografische Lichtwelten erschaffen

02.09.2010 09:00:00
„Lightwriting“ heißt der Trend, der das Malen mit Licht beschreibt. Mithilfe von Leuchtmitteln und langen Belichtungszeiten entstehen Kunstwerke.

Die Langzeitbelichtung ermöglicht ganz eigene fotografische Ansichten: Fast jeder kennt die Spuren, die die Lichter fahrender Autos in der Nacht auf solchen Motiven hinterlassen. Diesen Effekt macht sich das Lightwriting zunutze. Mit LED-Leuchten entstehen fotografische Gemälde, die mit Licht gemalt wurden – so funktioniert’s.

Was braucht man für die Lichtmalerei?

Quelle: wrw Pixelio

Zwei Dinge sind Voraussetzung für das kreative Malen mit Licht: eine Kamera und die Lichtquelle. Bei der Kamera ist vor allem die Möglichkeit einer langen Belichtungszeit entscheidend. Unabdingbar ist auch ein Stativ, da sich die Kamera während der Aufnahme nicht bewegen darf. Bei der Lichtquelle kann man die Fantasie spielen lassen. Klassische Werkzeuge sind Taschenlampe und LED-Leuchten. Aber auch die in vielen Baumärkten erhältlichen Knicklichter und Feuerzeuge können gute Dienste leisten.

Wie nutzt man Licht als kreative Quelle?

Quelle: Andreas Morlok Pixelio

Mit Licht malen – das kann man nur im Dunkeln beziehungsweise am besten in der Dämmerung. Nachdem die Kamera mitsamt dem Stativ positioniert ist und die Aufnahme gestartet wurde, beginnt die eigentliche Arbeit. Die Lichtquelle wird vor der Kamera in der gewünschten Richtung geschwenkt; man kann dabei auch Symbole und stilisierte Objekte „zeichnen“. Gibt es aufgrund der Dunkelheit Probleme mit dem Autofokus der Kamera, so „lockt“ man ihn zu Beginn der Aufnahme mit der Lichtquelle an.

Low-key-Fotografie

Quelle: berwis Pixelio

Auch bei der Low-key-Fotografie wird mit dem Licht gespielt – oder besser, mit der Dunkelheit. Bei dieser Spielart der Fotografie herrschen die dunklen Töne vor. Ihre ganze Bandbreite kann die Low-key-Fotografie bei Schwarzweißbildern entfalten. Die Motive wirken durch den großen Schwarzanteil geheimnisvoll und dramatisch, Konturen werden betont. Viele Aktfotos werden mit dieser Technik fotografiert. Die Körperform steht so im Mittelpunkt und durch die Schatten lassen sich Bild- und Körperpartien ausblenden – das weckt das Interesse und die Phantasie des Betrachters.

Wie fotografiert man „low key“?

Man kann die Motive auch per Bildbearbeitung erzeugen, besser ist es jedoch, schon bei der Aufnahme die Weichen Richtung „low key“ zu stellen. Dabei achtet man vor allem auf einen dunklen Hintergrund und eine Lichtquelle, zum Beispiel ein kräftiger Blitz. Der Messpunkt der Belichtung sollte auf einem hellen Teil des Motivs liegen, damit das Bild nicht insgesamt zu hell ausfällt. Später am Rechner erstellt man Low-key-Dateien, indem man die dunklen Bildpartien noch dunkler macht – beispielsweise per Gradationskurve in Photoshop. So lassen sich auch die Lichter für ein besonders spannungsvolles Ergebnis noch verstärken.

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