Fotografieren mit System

21.10.2010 09:00:00
Systemkameras bieten Wechselobjektive und Zubehör wie Blitzgeräte, die nach Bedarf verwendet werden können. Sieben Anbieter teilen sich den Markt.

Canon, Fujifilm, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax und Sony: So heißt das Septett, das derzeit Systemkameras anbietet. Darunter versteht man Geräte, deren Zubehör sich wechseln lässt – zum Beispiel Objektive oder Blitzgeräte. Mittlerweile fallen nicht nur die Spiegelreflexkameras in diese Kategorie, sondern auch neue spiegellose Kompaktgeräte.

Canon

Quelle: Sony

„Eos“, wie die Göttin der Morgenröte, lautet die Produktfamilie der Systemkameras bei

Canon. Die Preise beginnen bei fast 6.000 Euro allein für das Gehäuse. Das kleinste und günstigste Modell, die Canon Eos 1000D, kommt etwa auf 400 Euro für das Gehäuse. Sie liefert eine Auflösung von 10 Megapixeln und ist zugleich die leichteste Systemkamera von Canon. Zwischen das Flaggschiff, die Canon Eos 1ds Mark III mit einer Auflösung von 21 Megapixeln und das Einstiegsmodell reihen sich noch sieben weitere Systeme ein, von denen die Eos 60D der jüngste Zuwachs ist. Sie bringt einen schwenkbaren Monitor mit und löst 18 Megapixel auf. Ihr Gehäusepreis: Ab etwa 1.100 Euro.

Fujifilm

Finepix, also „feine Bilder“, kann man mit der gleichnamigen Kameraserie von Fujifilm machen. Ein Modell, die S5 Pro, die bereits im Januar 2007 erschienen ist und auf der Webseite des Anbieters schon als „älteres Gerät“ verzeichnet wird, erfüllt die Kriterien einer Systemkamera. Mittlerweile ist das Gehäuse für unter 1.000 Euro zu haben. Der Sensor enthält 6,17 Millionen „S-Pixel“ und 6,17 Millionen „R-Pixel“, die in deren Lücken angeordnet sind. Ob Fujifilm ein neueres Modell aus der S-Pro-Reihe auf den Markt bringt, ist derzeit nicht bekannt.

Nikon

Quelle: Nikon

Ähnlich wie Canon bietet auch Nikon

Nikon (ICC) eine ganze Palette an Systemkameras an, die alle mit einem „D“ in der Bezeichnung gekennzeichnet werden. Einstiegsmodell ist die D60, die es als Set mit Objektiv ab rund 600 Euro gibt. Sie löst zehn Megapixel auf. Die D5000 bringt für 650 Euro Setpreis bereits eine Videofunktion mit und löst zwölf Megapixel auf. Die Produktpalette schraubt sich dann weiter hoch bis zum Flaggschiff D3X, das 24 Megapixel auflöst, aber auch stolze 7.000 Euro kostet – nur für das Gehäuse. Neuestes Modell ist die D7000, die 16 Megapixel auflöst und deren Gehäusepreis bei rund 1.200 Euro liegt.

Olympus

Was das „D“ bei Nikon, ist das „E“ bei Olympus: Einstiegsmodell ist die E-450 mit einem Setpreis von rund 350 Euro und einer Auflösung von zehn Megapixeln. Sie ist damit eine der günstigsten Systemkameras auf dem Markt. Für 439 Euro Gehäusepreis ist die E-620 zu haben, die zwölf Megapixel auflöst. Topmodell bei Olympus ist die E3, für die Sets ab etwa 1.350 Euro angeboten werden und die ebenfalls zwölf Megapixel auflöst.

Panasonic

Panasonic hat unter dem Namen „G“ eine eigene „echte“ Systemkamera-Reihe auf den Markt gebracht. Die Geräte sind im Gegensatz zu den Spiegelreflexkameras aus der Serie Lumix-DMC so klein wie eine Kompaktkamera, lassen sich aber dennoch mit Wechselobjektiven ausstatten. Im Angebot sind die GF1 und die GF2. Beide lösen zwölf Megapixel auf und kosten 649 und 899 Euro. Hinzu kommen zwei digitale Spiegelreflexkameras, die L-10 und die L-1, deren empfohlene Verkaufspreise bei 999 und 1.499 Euro liegen. Sie bieten eine Auflösung von zehn beziehungsweise sieben Megapixel.

Pentax

Weiter geht es im Alphabet: Pentax bezeichnet seine Systemkameras mit einem „K“. Die K-x ist das Einsteigermodell für 550 Euro Setpreis mit zwölf Megapixel Auflösung, das Gehäuse der spritzwassergeschützten K7 kommt dagegen auf gute 1.000 Euro im Set mit einem Objektiv. Sie löst 15 Megapixel auf. Eine Videofunktion ist inklusive.

Sony

Quelle: Sony

24 Megapixel löst

Sonys Bolide aus der Alpha-Kamerafamilie auf. Rund 2.500 Euro kostet das Gehäuse der Alpha 900. Einsteiger kommen ab 400 Euro mit Objektiv bei der Alpha 230 für fortgeschrittene Benutzer zum Zug, die zehn Megapixel Auflösung mitbringt. Dazwischen finden sich weitere Geräte mit Auflösungen von zwölf und 24 Megapixeln. Pfiffig: Unter dem Namen „Nex“ bietet Sony kompakte Systemkameras an, die mit den Objektiven aus der Alpha-Serie genutzt werden können. Die Nex-3 gibt es ab 499 Euro, die Nex-5 ab 599 Euro. Beide können Videos aufnehmen und lösen 14 Megapixel auf; die Nex-5 verfügt zusätzlich über ein Gehäuse aus Magnesium, das sie besonders leicht und robust macht.

Alle Preisangaben ohne Gewähr.

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