Fliegender Wechsel

26.04.2012 09:00:00
Wer der Windows-Welt den Rücken kehrt, muss sich erst an den Mac gewöhnen. Mit diesen Tipps gelingt die Umstellung.

Von Windows zu Mac: Dieser Wechsel kostet einige Zeit und Umgewöhnung. Man muss sich nicht nur im Apple-Betriebssystem zurechtfinden, sondern auch Daten übertragen oder Hardware anschließen. Zudem werden in der Windows- und in der Mac-Welt unterschiedliche Begriffe für die gleichen Dinge verwendet. Wir helfen Ihnen beim Umstieg.

Wie finde ich mich zurecht?

Quelle: Apple

Ausgangspunkt für die Reise in die Mac-Welt ist der "Schreibtisch", der unter Windows als "Desktop" bekannt ist. Bei der Suche nach Dateien hilft unter Mac der "Finder", das Pendant zum "Windows Explorer". Das "Dock" übernimmt bei Apple die Aufgaben von "Startmenü" und "Taskleiste". "Eigene Dateien" finden sich im "Home-Ordner". Keine Entsprechung unter Mac hat jedoch der "Arbeitsplatz" von Windows. Stattdessen kann hier der "Finder" gute Dienste leisten. Ähnlich bezeichnet wird die "Systemsteuerung": Sie heißt bei Apple "Systemeinstellungen".

Stolperfallen umgehen

Mac OS X weist einige Besonderheiten auf. So kann man zum Beispiel nach einem DVD-Laufwerk lange suchen, wenn keine Silberscheibe eingelegt ist: Dann zeigt das Betriebssystem das Laufwerk nämlich gar nicht erst an. Doch auch wenn die CD oder DVD im Laufwerk liegt, sind Neu-Macianer schon ins Schwitzen geraten: Wie bekommt man die Scheibe wieder heraus? Dazu muss man das entsprechende Symbol auf den Papierkorb ziehen. Mittlerweile haben die meisten Mac-Tastaturen allerdings eine eigene Auswurftaste mit einem nach oben gerichteten Dreieck mit einem Strich darunter. Alternativ hilft auch die Tastenkombination [cmd]+[E]. Ähnlich rätselhaft sind manche Mac-Mäuse, die nur eine Maustaste haben. Befehle, für die man einen Rechtsklick benötigt, kann man aber trotzdem ausführen. Dazu muss man zusätzlich zum Mausklick die Taste "Control" drücken.

Datentransfer und Hardware-Anschluss

Quelle: Apple

Um die Daten von der Windows- in die Mac-Welt zu transferieren, bietet sich das Brennen einer DVD an. Auch USB-Sticks oder externe Festplatten können als Zwischenlager dienen. Besonders empfehlenswert sind die Festplatten, da sie unter Mac mit dem Programm Time Machine für Backups verwendet werden können. Neue Hardware wird am Mac einfach eingestöpselt und dann automatisch erkannt. Anders als unter Windows gibt das System aber keine Meldung, wenn es neue Hardware gefunden hat. Über das Apfel-Symbol links oben und einen weiteren Klick auf "Über diesen Mac" sowie "Weitere Informationen" kann man sich die angeschlossenen Geräte anzeigen lassen.

Das Beste aus beiden Welten

Auf einem Mac kann man auch Windows nutzen und damit auf eine größere Softwarevielfalt zurückgreifen. Dabei wird ein Teil der Festplatte für Windows reserviert, zum Beispiel mit der apple-eigenen Software Boot Camp. Ist dieses Programm installiert, kann man Windows aufspielen. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von einem Programm wie Parallels Desktop. Damit kann man innerhalb von Sekunden zwischen den Betriebssystemen wechseln. Die Software Boot Camp ist kostenlos, während für Parallels Desktop rund 80 Euro fällig werden.

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