Fehler bei Fotos vermeiden

05.03.2009 09:00:00
Der Bildgestaltung kommt schon bei der Aufnahme von Fotos eine wichtige Rolle zu. Die häufigsten Fehler bei der Komposition von Aufnahmen lassen sich leicht vermeiden.

Entscheidend ist der Moment, wenn der Auslöser gedrückt wird: Viele Bildfehler lassen sich dank Photoshop und anderer Programme zwar später am Rechner korrigieren – doch ein ungenügender Bildaufbau, ein unglücklicher Bildausschnitt oder schlecht gewählte Hintergründe lassen sich nicht mehr verbessern.

Hintergrund überlagert Vordergrund

Zu den häufigsten Fehlern bei der Bildkomposition zählt ein Element im Hintergrund, das so dominant ist, dass es das Hauptmotiv überlagert. Deshalb sollte der Fotograf nicht nur den Blick auf sein Motiv lenken, sondern auch den Hintergrund genau analysieren: Ist er so zurückhaltend, dass die Aufmerksamkeit wirklich auf dem Objekt im Vordergrund liegt? Gleiches gilt, wenn der Hintergrund zu bunt oder zu unruhig ist. Auch dann lenkt er viel zu stark vom Hauptmotiv ab. Ebenso sollten helle Flächen im Hintergrund vermieden werden.

Hauptmotiv ist nicht vollständig


Quelle: Günther Havlena
(Pixelio) Zu den Kardinalfehlern zählt es auch, einen Teil des Hauptmotivs abzuschneiden. „Klassiker“ sind hier abgeschnittene Köpfe oder Füße bei Personenaufnahmen. Besonders bei detailreichen Bildern fallen unvollständig abgebildete Motive ins Gewicht. Wer eine Pflanze fotografiert und die obersten Blütenstängel nicht ins Bild nimmt, verschenkt die Wirkung der Aufnahme.

Motiv ist zu klein

Um das Hauptmotiv in den Mittelpunkt zu rücken, muss es auch eine gewisse Größe haben. Bilder von Vögeln, die weit entfernt auf einer Baumkrone sitzen, lassen den Betrachter zum Beispiel ratlos zurück. Das Objekt, das fotografiert werden soll, muss deutlich den größten Raum im Foto einnehmen und sich vom Hintergrund und den restlichen Bildanteilen abheben.

Kippender Horizont


Quelle: Walter Imhoff
(Pixelio) Besonders bei Urlaubsfotos ist der kippende Horizont weit verbreitet. Fatal wirkt das beispielsweise auch, wenn das Meer oder andere Gewässer aufgenommen werden und der Wasserspiegel im Bild nicht genau waagerecht verläuft. Dann hat es den Anschein, als würde das Wasser aus dem Bild laufen. Aus dem gleichen Grund sollte es vermieden werden, den Himmel nicht exakt horizontal ins Bild zu nehmen.

Symmetrie und Unsymmetrie

Bilder, die symmetrische und unsymmetrische Momente kombinieren, wirken häufig unprofessionell. Das gilt vor allem, wenn ein stark unsymmetrisches Motiv ganz symmetrisch in die Mitte des Bildes platziert wird. Hier treffen zwei unterschiedliche Formen aufeinander. Besser ist es, die Kamera nicht exakt mittig auf ein unsymmetrisches Motiv auszurichten.

Fremde Objekte ragen ins Bild


Quelle: Martin Schneider
(Pixelio) Der Finger vor der Linse, das Objektiv im Bild, die Kameratasche oder ein Befestigungsband mit fotografiert: Auch Profis gerät ab und zu ein Objekt vor die Linse, das hier nicht hin gehört. Am besten hängt man sich den Gurt der Kamera um den Hals und fasst sie von vorneherein richtig an. Ein kurzer Blick auf den Monitor nach der Aufnahme verhindert ebenfalls, dass unerwünschte Objekte unbemerkt ins Bild geraten.

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