Farbmodelle im Überblick

22.11.2012 09:00:00
Farben werden elektronisch in verschiedenen Modellen dargestellt. Was unterscheidet CMYK, RGB und Lab?

"Elektronische" Farben werden in unterschiedlichen Farbmodellen dargestellt. Für den Druck setzt man CMYK ein, am Bildschirm, bei Digitalkameras und Scannern RGB. Daneben gibt es noch den Lab-Farbraum. Welche Eigenschaften bringen diese Farbmodelle mit und wie lassen sich Farbwerte von einem Farbraum in den anderen transferieren?

Das Lab-Modell

Drei Koordinaten legen die Farbwerte im Lab-Farbraum fest: "L" für die Helligkeit (Luminanz), "a" für die Farbachse grün-rot und "b" für die Farbachse blau-gelb. Die Wurzeln des Farbmodells gehen bis ins Jahr 1931 zurück. Lab-Farbwerte sind geräteunabhängig und reichen für den Wert "L" von 0 bis 100 und für "a" sowie "b" von -127 bis 127. Im Lab-Modus lässt sich die Helligkeit einer Farbe anpassen, ohne die Farbwerte zu verändern.

Das RGB-Modell

Quelle: Cornerstone Pixelio.de

Beim RGB-Farbraum handelt es sich um ein additives Farbmodell. Durch Mischen der Farbwerte Rot, Grün und Blau entsteht Weiß, beispielsweise bei Bildschirmen und Fernsehern. Die jeweiligen Werte für R, G und B können zwischen 0 und 255 betragen. Liegen alle Werte bei 255, erhält man weiß, liegen sie alle bei 0, schwarz.

Das CMYK-Modell

Im Gegensatz zu RGB ist CMYK ein subtraktives Farbmodell. Alle Farben zusammen ergeben Schwarz, zumindest in der Theorie. Um auch in der Praxis ein "richtiges" Schwarz zu erreichen, wurde diese Farbe als "Schlüsselfarbe" (daher K für "Key") hinzugefügt. Das CMYK-Farbmodell wird für den Vierfarbdruck verwendet. Jede der Prozessfarben kann dabei einen Wert zwischen 0 und 100 Prozent aufweisen.

Farben konvertieren

Quelle: nimkenja Pixelio.de

Die unterschiedlichen Farbräume sind nicht gleich groß, der RGB-Farbraum ist beispielsweise größer als der CMYK-Farbraum. Daher muss man Bilder und Dokumente im RGB-Modus für den Druck anpassen. Dabei kommen Rendering Intents zum Einsatz: Durch sie legen die Benutzer fest, mit welcher Umrechnungsmethode die RGB-Daten im CMYK-Farbraum dargestellt werden. Je nach Rendering Intent werden dabei unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Man kann den Fokus auf die Sättigung der Farben legen, oder auf die Farbgenauigkeit. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Papierweiß mit in die Berechnung einzubeziehen.

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