Farben für das Logo-Design

23.03.2017 09:00:00
Bei der Gestaltung von Logos sollte man die Bedeutung der Farbe nicht außer Acht lassen. Wie findet man den passenden Farbton?

Bei der Entwicklung von erfolgreichen Logos spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Neben der Grundform und der typografischen Gestaltung ist das auch die Farbe des Logos. Aber welche Nuance sollte der Designer für ein Logo wählen und welche Kriterien sollte er gemeinsam mit dem Auftraggeber in die Entscheidung für eine bestimmte Farbe mit einbeziehen?

Farben und Assoziationen

Welche Logofarbe darf es sein?
Quelle: S. Hofschlaeger / Pixelio.de
Jeder Mensch verbindet mit Farben automatisch und unwillkürlich bestimmte Stimmungen und Gefühle. Rot wirkt warm und angriffslustig, Blau kühl und beruhigend. Bevor eine Farbe für das Logo festgelegt wird, sollte man sich überlegen, welche Botschaften mit dem Logo transportiert werden sollen und welches der Gegenstand des Unternehmens ist. Welche Farben passen dazu? Ist das Unternehmen international tätig? Bei den Assoziationen gibt es kulturelle Unterschiede. Nicht überall ist Schwarz die Farbe der Trauer und nicht in allen Ländern tragen Bräute automatisch weiß.

Wiedererkennungswert

Logos dienen dazu, schnell einen Bezug zu einem Unternehmen und zu seinen Produkten oder Dienstleistungen zu schaffen. Die Farbe kann dabei helfen, den Wiedererkennungswert zu steigern. Das kann man dadurch erreichen, dass die Logofarbe zum Firmengegenstand passt. Wer mit Wasser zu tun hat, wählt die Farbe blau, wer mit Nachnamen „Grün“ heißt, kann sich für die gleichnamige Farbe entscheiden. Der Wiedererkennungswert kann jedoch auch dann gegeben sein, wenn man ungewöhnliche Farben für ein Logo aussucht. Magenta wird mit der Deutschen Telekom verbunden, Lila mit der Schokoladenmarke Milka.

Harmonische Farbkombinationen

Setzt vor allem auf Primärfarben: das Logo von Google
Quelle: Google
Soll ein Logo mehr als eine Farbe umfassen, müssen die Farbtöne nicht nur für sich wirken, sondern vor allem zueinander passen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie einander ähnlich sein müssen: Sind sie zu kontrastlos, wirkt die Kombination schnell fade und langweilig. Die Farben können komplementär sein und auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, wenn die Bedeutung passt. Der Fußballclub Borussia Dortmund hat die Farben Schwarz und Gelb im Logo, weil sie Kohle und Bier symbolisieren, mit denen die Stadt groß geworden ist. Google nutzt die Primärfarben, allerdings nicht für das grüne „L“, um zu zeigen, dass das Unternehmen keinen Regeln folgt.

Praktische Verwendung

Gelb kann eine sehr passende Logofarbe sein, beispielsweise für eine Firma, die auf Solartechnik spezialisiert ist. Allerdings gibt es in der praktischen Verwendung Probleme: Gelb ist sehr hell und wirkt auf weißem Untergrund wenig kontrastreich. Manchmal werden Logos schwarzweiß wiedergegeben, unter anderem auf Kopien, und dann kann es mir sehr hellen oder sehr dunklen Farben Schwierigkeiten geben. Daher sollte man immer prüfen, wie ein Logo als Schwarzweiß-Version wirkt.

 

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