Eines für alles

01.10.2014 09:00:00
So viele Menschen wie möglich sollen es nutzen können: Das ist der Anspruch von universellem Design – auch im Web

Das Universelle Design ist ein Konzept, das möglichst vielen Menschen Dinge zugänglich machen will seien es Softwareprogramme, Geräte oder andere Produkte und Systeme. Auch im Webdesign findet das Konzept Anklang. Es basiert auf mehreren Prinzipien, aus denen sich Gestalter nützliche Ratschläge ableiten können.

Was versteht man unter universellem Design?

Ein Grundsatz besagt, dass universelles Design von vielen verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Situationen und Ausgangsbedingungen genutzt werden kann. Das können verschiedene technische Zugangsvoraussetzungen aber auch schlicht Dinge wie das Alter oder Fachwissen sein. Auf das Webdesign übertragen bedeutet universelles Design, dass Nutzer mit verschiedenen Endgeräten, Browsern und ohne spezielle Kenntnisse auf Webseiten zugreifen können.

Der erste Teil der Prinzipien

Universelles Design arbeitet mit sieben Prinzipien. Das erste Prinzip lautet breite Nutzbarkeit. Es soll verhindern, dass es Anwender oder Verbraucher gibt, denen der Zugang von vorne herein verwehrt bleibt beispielsweise Menschen mit Sehbehinderung. Daran schließt sich die Flexibilität in der Benutzung an. Anwender haben die Möglichkeit, Präferenzen festzulegen und eigene Einstellungen vorzunehmen. Wie groß soll die Schrift sein? Kann man den Ton ausschalten? Das dritte Prinzip verlangt eine einfache und intuitive Benutzung. Es schließt unbedingt erforderliches Vorwissen und Komplexität aus.

Der zweite Teil der Prinzipien

Quelle: S. Hofschlaeger/ Pixelio.de

Quelle: S. Hofschlaeger/
Pixelio.de Prinzip Nummer vier handelt von den sensorisch wahrnehmbaren Informationen. Es legt fest, dass notwendige Informationen effektiv zur Verfügung gestellt werden, unabhängig von der Umgebung oder Beeinträchtigungen der Nutzer. Für das Webdesign bedeutet das zum Beispiel, dass Informationen nicht ausschließlich in Bildern oder Tönen wiedergegeben werden sollten. Fehlertoleranz, das fünfte Prinzip, nimmt Rücksicht auf zufällige und unbeabsichtigte Aktionen der Nutzer. Gemeint sind unter anderem Warnhinweise oder die Anordnung von Elementen in logischer Reihenfolge, so dass es nicht zu Verwechslungen kommen kann. Als sechstes sieht das universelle Design einen niedrigen körperlichen Aufwand vor. Bei der Benutzung soll der Anwender so wenig wie möglich ermüden. Größe und Platz für Zugang und Benutzung ist das siebte und letzte Prinzip. Im Webdesign fallen zum Beispiel ausreichend große Schaltflächen darunter.

Abgrenzung zur Barrierefreiheit

Universelles Design ist nicht gleichzusetzen mit Barrierefreiheit. Barrierefreie Webseiten zielen darauf ab, dass sie auch von Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen genutzt werden können. Universelles Design hat die gleiche Zielrichtung, aber ein allgemeineres Verständnis. Es soll explizit alle Menschen ansprechen, auch solche ohne Beeinträchtigungen. Es geht darum, dass das Design in den Hintergrund tritt, sich nützlich macht, aber dem Zugang zu den Inhalten keine Grenzen setzt. Universelles Design bringt die Barrierefreiheit quasi mit sich, hat dabei aber eine übergeordnete Bedeutung.

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