Ebook-Erstellung mit InDesign

06.10.2016 09:00:00
Elektronische Bücher werden mehr und mehr gelesen - und zwar im Format EPUB. So gibt man es mit InDesign aus

Viele Leser nutzen ihre Tablets oder E-Book-Reader, um dort Bücher herunterladen und zu lesen. Dabei erfreut sich das Format EPUB besonderer Beliebtheit. Auch mit Adobe InDesign kann man Dateien in EPUB ausgeben. Dazu ist allerdings etwas Vorwissen nötig. Wir beschreiben, was beachtet werden muss, um das Dokument in das Format EPUB zu bringen.

Was ist EPUB?

Auch Kochbücher lassen sich als EPUB erstellen.
Quelle: Rainer Sturm / Pixelio.de
Die Abkürzung „EPUB“ steht für „Electronic Publication“. Der offene Standard basiert auf XML. Er bringt den Vorteil mit sich, dass die Texte an das jeweilige Endgerät angepasst werden können - so lassen sich EPUB-Dateien selbst auf den kleineren Displays von Smartphones gut lesen. Dazu ist ein EPUB-Reader erforderlich. Es gibt eine Vielzahl solcher Reader für die verschiedenen Betriebssysteme. Meist ist ein Reader schon auf Laptop, Tablet oder Smartphone vorinstalliert. Ebenso gibt es einige Programme, mit denen man EPUB-Dateien erzeugen kann. Das funktioniert jedoch auch mit Adobe InDesign.

Allgemeine Einstellungen

Die Funktion, ein Dokument als E-Book auszugeben, findet man in Adobe InDesign unter „Datei“ und „Exportieren“. Anschließend hat man die Wahl beim Dateityp „EPUB“ festzulegen und einen Speicherort zu bestimmen. Zusätzlich stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Bei den verschiedenen EPUB-Versionen sollte man abwägen: Neuere Versionen können eventuell nicht von allen Readern verarbeitet werden. Unter dem Menüpunkt „Einrichten“ werden verschiedene Optionen für das Deckblatt, das Format des Inhaltsverzeichnisses, die Inhaltsreihenfolge und die Ränder getroffen.

Bilder

Soll eine EPUB-Datei erstellt werden, können Bilder nicht kopiert werden. Die Option „Seitenumbruch einfügen“ sollte unbedingt Beachtung finden: Hier werden unerwünschte Umbrüche vermieden. Der Anwender hat dabei die Wahl zwischen „Vor Bild“, „Nach Bild“ oder „Vor und nach Bild“. Vorher sollten die Bilder in eine Webauflösung von 72 dpi gebracht werden, da sie im EPUB-Format online betrachtet werden und nicht in Druckauflösung vorliegen müssen.

Metadaten und CSS

Wichtig für elektronische Bücher sind die Metadaten. Hier können über „Datei“, „Dateiinformationen“ beispielsweise Informationen zum Verlag oder Autor hinterlegt werden. Außerdem wird hier die Kennung der Datei erstellt, die unbedingt erforderlich ist. Gibt der Anwender keine ein, erstellt sie InDesign automatisch. In der entsprechenden Auswahl klickt man anschließend auf „Dokumentmetadaten einbeziehen“. Bei„CSS-Optionen“ kann man „Formatdefinitionen berücksichtigen“ auswählen. Dadurch werden Absatz- und Zeichenformate der Ausgangsdatei übernommen. Vor der Ausgabe empfiehlt es sich, eine Vorschau anzuzeigen, das geschieht über „EPUB nach Export anzeigen“, man braucht allerdings die Applikation Adobe Digital Editions dazu.

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