Drucker: Leasen oder kaufen?

07.09.2017 09:00:00
Grafiker benötigen hochwertige Farbdrucker, doch die sind teuer. Wie sehen Leasingmodelle aus und wann lohnen sie sich?

Es gibt Tage, da laufen Farbdrucker bei Grafikern und Designern heiß. Entwürfe wollen ausgedruckt werden, Angebote, Proofs, Scribbles, und das meiste davon in einer möglichst hohen Qualität. Doch Drucksystem und Verbrauchsmaterialien wie Tinte oder Toner gehen auf Dauer sehr ins Geld. Können Leasingmodelle eine Alternative sein?

Wie funktioniert das Leasing?

Wenn gute Farbdrucker zu kostspielig sind, lohnt sich die Fragen, ob kaufen oder leasen besser wäre.
Quelle: Daniel Isbrecht
Man kennt Leasingmodelle von Autos: Nach einer Anzahlung kann man für eine monatliche Gebühr ein Auto nutzen und nach Ende der Leasingdauer entscheiden, ob man es zurückgeben oder für eine Restzahlung erwerben möchte.

Je nach Anbieter unterscheiden sich beim Drucker-Leasing jedoch die Konditionen, eine Anfangszahlung ist in der Regel nicht vorgesehen. Beispielsweise kann ein maximales Druckvolumen festgelegt werden, so dass Seiten, die über diese Zahl hinaus gehen, extra bezahlt werden müssen. Einige Modelle basieren nur auf Klickzahlen, das heißt, bezahlt wird das, was gedruckt wird.

Manche Leasing-Verträge schließen Verbrauchsmaterialien außer Papier mit ein, andere dagegen nicht. Wieder andere Verträge umfassen eine Versicherung, falls während der Benutzungsdauer etwas am Gerät kaputt geht. Es lohnt sich also auf jeden Fall, die Konditionen genau zu studieren und mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen.

Was spricht für das Leasing?

Gerade gute Farbdrucker können hohe Anschaffungskosten verursachen. Beim Leasing entfallen diese Einstiegskosten, zudem können laufende Kosten besser geplant werden. Sofern Verbrauchsmaterialien eingerechnet sind, sind auch diese Beträge besser kalkulierbar.

Die Leasinggebühren lassen sich bei Selbstständigen und Unternehmen bequem von der Steuer absetzen. Zudem ist es möglich, das Gerät nach der Vertragslaufzeit zurück zu geben und ein aktuelleres Modell ins Haus zu holen. Wenn eine Ausfallversicherung inklusive ist, muss sich der Benutzer nicht vor Defekten fürchten. Sollte das Gerät kaputt sein, wird es ohne Mehrkosten ausgetauscht.

Was spricht für den Kauf?

Rechnet man die Kosten für ein Leasingmodell gegen die Kosten für den Kauf, so schneidet das Leasing oftmals schlechter ab. Das heißt, im Vergleich auf beispielsweise drei Jahre ist der Kauf in Summe günstiger. Zudem geht der Drucker beim Kauf ins Eigentum der Firma oder des Selbstständigen über und kann, wenn er ersetzt werden soll, weiterverkauft werden.

Fazit

Wer das Leasing eines Druckers erwägt, hat im besten Fall für fest kalkulierbare Kosten ohne hohe Anschaffungsgebühr ein aktuelles Modell samt Verbrauchsmaterialien zur Verfügung.

Wichtig ist es jedoch, die Verträge genau zu studieren, mehrere Angebote zu vergleichen und nicht nur auf die monatliche Leasingrate, sondern auch auf die eingeschlossenen Leistungen zu schauen.

Zudem sollten Leasingverträge nur mit vertrauten Anbietern abgeschlossen werden – entweder mit dem Hersteller direkt oder mit autorisierten Fachhändlern. Dann kann das Leasing Planungs- und Produktionssicherheit bieten. Nach wie vor fährt man jedoch auch mit dem Kauf-Modell gut, sofern das Kapital für die Investition vorhanden ist.

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