Doodles zeichnen

28.09.2017 09:00:00
Kreative Kritzeleien, auch Doodles genannt, liegen voll im Trend. Wir erklären, wie man die kleinen Zeichnungen erstellt.

Kleine, hübsch anzusehende Zeichnungen die aussehen, als hätte man sie neben dem Telefonieren gemalt, werden bei Auftraggebern immer beliebter. Sie transportieren Freundlichkeit, Familiarität und einen sympathischen Hang zum Unperfekten. Dennoch ist es nicht so einfach, gekonnte Doodles für Prospekte und ähnliches zu erstellen. Mit unseren Tipps gelingen sie leichter.

Was braucht man zum „Doodlen“?

Schwarzer Fineliner ist ein wichtiges Werkzeug beim Doodlen.
Quelle: Christian Seidel / Pixelio.de
Die Grundausstattung für kreative Doodles hat man schnell beisammen. Unifarbenes Papier, am besten in weiß oder einem leichten Creme-Ton, dient als Unterlage. Wer etwas festeres Papier nimmt als die Standard-Grammatur 80 g/qm tut sich beim Zeichnen leichter, zudem wirkt das Doodle wertiger. Erste Entwürfe macht man am besten mit dem Bleistift. Verschiedene Härtegrade helfen dabei, Texturen zu erzeugen und mit einem guten Radiergummi lassen sich Fehlstriche entfernen. Das fertige Doodle wird traditionell mit schwarzem Fineliner ausgeführt. Hier kann man im Fachgeschäft ausprobieren, mit welchem Stift man am besten zurecht kommt.

Erste Übungen

Aller Anfang ist schwer, auch beim Erstellen von Doodles. Deswegen beginnt man am besten damit, einfache Grundelemente zu zeichnen: Linien, Kreise, Rechtecke. So bekommt man ein Gefühl für das Zeichnen, für den eigenen Stil und für die unterschiedlichen Eigenschaften der Zeichenwerkzeuge. Als nächstes kann man Flächen schraffieren, verschieden dicke Linien malen. Wenn es darum geht, das erste Objekt zu zeichnen, fallen vielen „Doodlern“ Blumen am leichtesten, gefolgt von den typischen „Kritzel“-Motiven: Strichmännchen, einfache Elemente aus dem Alltag. Je mehr man ausprobiert, desto sicherer wird man und desto mehr kristallisiert sich die eigene Linie heraus.

Farbe ins Spiel bringen

Doodles sind kleine Zeichnungen, die wie nebenbei entstanden wirken.
Quelle: Clara J. / Pixelio.de
Es ist quasi „Doodlen für Fortgeschrittene“: die mit schwarzem Fineliner ausgeführten Grundstriche zu colorieren. Aquarellfarben eignen sich dafür besonders gut, aber generell kann jeder Zeichner seine eigenen Vorlieben entwickeln. Auch hier hilft vor allem eines: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Es müssen nicht alle Teile einer Zeichnung farbig ausgefüllt werden, zudem kann man mit der Farbe weitere Elemente malen, die nicht mit schwarzem Rand vorgezeichnet wurden. Harmonisch wirkt es, wenn der Stil durchgängig durchgehalten wird.

Konkrete Kundenprojekte

Sobald der Grafiker sattelfest beim Doodeln ist, seinen eigenen Stil entwickelt und verfeinert hat, kann er seine Doodles Kunden anbieten. Die freundlichen kleinen Zeichnungen können Prospekte verzieren, Flyer, aber auch auf Webseiten ein Zuhause finden. Sie kommen vor allem dann in Frage, wenn ein familiärer Charakter eines Produkts oder einer Dienstleistung hervorgehoben werden soll, wenn etwas leicht und wie selbstverständlich wirken soll.

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