Digitale Malerei

17.06.2010 09:00:00
Auch mit virtuellen Pinseln lässt’s sich zaubern

Was war das schön in Kindheitstagen: Buntstifte ausgepackt und einfach drauflos gemalt. Stundenlang konnte man sich damit beschäftigen. Was für Kids das Malen mit Pinsel oder Stift ist, ist für den erwachsenen Kreativen das Zaubern in Photoshop: Mit virtuellen Tools kann man der Phantasie freien Lauf lassen und professionelle Zeichnungen erstellen.

Die Grundlagen

Quelle: Maria Lanznaster Pixelio

Quelle: Maria Lanznaster
(Pixelio) Stifte und Papier: Das benötigt man, um zu malen. In Photoshop übertragen sieht es nicht viel anders aus, denn hier beherrschen Arbeitsfläche und Werkzeuge die Szenerie. Die Standardwerkzeuge sind natürlich die Pinsel. Doch auch der Buntstift findet sich wieder, genauso der Radiergummi, der Ausrutscher tilgt. Pinsel und Buntstift funktionieren ähnlich. Der Anwender stellt die Farbe ein, definiert die Werkzeugspitze und kann noch weitere Einstellungen wie die Deckkraft regeln. Anschließend wird per gedrückter Maus losgelegt. Pfiffige Optionen finden sich bei den Pinseln: Über die Option „Fluss“ wird die Viskosität gesteuert, per „Airbrush“ sprüht man die Farbe auf – und kann Graffitis sprayen.

Matte Paintings

Quelle: Werner David Pixelio

Quelle: Werner David
(Pixelio) Kein Filmset ohne passende Kulisse: Wurden die Hintergrundbilder früher tatsächlich gemalt, entstehen sie heute fast ausschließlich am Rechner. Sie funktionieren wie eine Collage – man sucht passende Ausgangsbilder und bastelt sich daraus die eigene Kulisse. Das A und O sind dabei die Übergänge: Unerlässlich ist dazu die Arbeit mit Ebenen. Einzelne Bereiche lassen sich mit dem Pinsel verfeinern und verfremden. Wichtig ist es auch, die Helligkeit und die Farben anzupassen, so dass die einzelnen Bestandteile zusammengefügt harmonisch wirken. Freigestellte Objekte spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle: So lassen sich Ufos an den Himmel pinnen oder Eisbären in die Wüste verfrachten.

Eigene Charaktere erschaffen

Quelle: Sandra Küchler

Formebenen helfen dabei, dass die Photoshop-Welt lebendig wird. Sie bestehen aus der eigentlichen Form, die mit einer Vektormaske definiert ist, und der Füllung. Formebenen lassen sich duplizieren und verändern, so dass eine ganze Serie an Charakteren, Gesichtsausdrücken oder Bewegungen entstehen kann. Dazu erschafft man beispielsweise für die Mundpartie eine neue Ebene, die immer wieder modifiziert wird. Formebenen lassen sich animieren. Man kann zum Beispiel Masken an- oder abschalten. Durch den Export in Dreamweaver lassen sich Rollover-Effekte hinzufügen. Fährt man dann mit der Maus über die Figur, ändert sie ihren Ausdruck.

Typografische Collagen

Quelle: Sandra Küchler

Ein Wort, das sich wiederholen soll, ein Satz, scheinbar endlos fortgeführt: Mit Hilfe von Pinseln lassen sich auch Buchstaben Collagen erstellen. Dazu definiert man den Text über „Bearbeiten“ und „Pinselvorgabe“ als Pinsel. Nun lässt er sich immer wieder in abgewandelter Form anwenden – mit unterschiedlichen Optionen, Farben, Größen. Lohnenswert ist beispielsweise das Spiel mit den Modi „Überlagern“ und „Multiplizieren“.

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